Mit Beipackzettel wirklich alles erledigt für den Hersteller und Apotheke?

Hallo,

es geht hier darum, dass ein Medikament, gegen das Gewohnte, Bisherige von der Apotheke ausgetauscht wurde, weil der Rabattvertrag mit dem Herteller des alten Medikaments ausgelaufen ist

Zu den Fakten:

Ich muss schon jahrelang ein Blutdruckmedikament einnehmen, (dass zuzahlungsfrei war) und hatte bis zur „zwangsweisen“ Umstellung keinerlei Probleme damit!

Das von der Apotheke herausgegebene Ersatzmedikament hat einen schweren anaphyliktischen Schock ausgelöst, sodass der Notarzt alarmiert werden musste, damit ich nicht ersticke

Es stellte sich heraus, dass der a. Schock durch die enthaltenen Zusatzstoffe ausgelöst wurde, die in dem alten Medikament nicht drin waren.

Hinzu kommt, dass ich jetzt große Leberprobleme habe, die nachweislich auf das Medikament (Zusatzstoffe) zurückzuführen sind und mein ganzer Körper mit Hautirritationen kämpft, weil die Leber alleine es nicht schafft, das „Gift“ zu entsorgen.

Meine Haut schält sich wie die einer Schlange; an den Fingern so extrem, dass Sie in Fetzen absteht, jede Menge Flecken, die sich zu Blutblasen und/oder Pusteln entwickeln.

Eigentlich wäre dafür Schmerzensgeld fällig , zumal ich beruflich bedingt mit Desinfektionsmittel in Berührung komme .

AU Attest ist nicht möglich aus beruflichen Gegebenheiten!

Daher meine Frage, ob der Hersteller wirklich aus der Verantwortung und Haftung raus ist, nur weil alle möglichen Risiken im Beipack genannt werden.

Oder anders gefragt, wer gibt mir, zumindest, die die Zuzahlung wieder, da dieses neue Medikament, trotz Rabattvertrag, zuzahlungspflichtig ist, zumal ich es ja nicht weiternehmen darf, wenn der Notarzt nicht ständiger „Gast“ bei mir sein soll

Von den 100 Tabletten habe ich gerade mal 1 genommen, bevor die Einnahme so böse endete.

Und die Apotheke nimmt die „restlichen“ 99 natürlich nicht zurück.

Für das „alte“ Medikament musste ich für eine 20er Packung auch 5,- € bezahlen, obwohl früher die 100er Packung zuzahlungsfrei war und es besteht die Möglichkeit, dass es von der KK garnicht bezahlt oder bezuschusst wird

Ich frage mich natürlich, was Patienten dafür können und darunter leiden müssen, wenn alle paar Jahre die Rabattverträge geändert werden.



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