Akne Medikament Isotretinoin Nebenwirkung Colitis Ulcerosa

Hey ich wollte mal fragen ob man einen Medikamentenhersteller verklagen kann. Ich habe das Aknemedikament Isotretinoin genommen und danach eine Colitis ulzerosa entwickelt.

Die Colitis Ulcerosa (CU, englisch ulcerative colitis) gehört zur Gruppe der chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Sie ist durch einen entzündlichen Befall des Dickdarms bzw. des Colons gekennzeichnet.

https://de.wikipedia.org/wiki/Colitis_ulcerosa

Bei den Nebenwirkungen sind entzündliche Darmerkrankungen aufgelistet, jedoch nicht Chronische bzw. ist nicht die Rede von Colitis ulzerosa.

  • Wie sieht es aus?
  • Würde das was bringen?
  • Bzw habe ich die Chance auf Schmerzensgeld?

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7 Kommentare zu “Akne Medikament Isotretinoin Nebenwirkung Colitis Ulcerosa

  1. Helferlein

    Hallo, ich würde mir wünschen, dass man Einem Hersteller mal was anlasten kann. Auf der anderen Seite müssen diese aber auch irgendwo geschützt werden, denn wuerde wie bei deiner Frage er für Nebenwirkungen haften müssen, würde wohl keiner mehr ein Medikament herstellen.
    Von Grundsatz aber musste eine Klage zumindest möglich sein. Das dumme ist nur, du müsst beweisen, das die Erkrankung genau durch das Medikament entstanden ist und es keine Zweifel gibt.
    Wie sollte das möglich sein?
    Das Helferlein

    Reply
  2. Anonymous

    heyy ja da hast du recht, das ist etwas schwierig. ich habe eine aussage von einer Dermatologin die gesagt hat: Das Isotretinoin verlagert entzündungen! nur die frage ist ob Hautärzte gegen die pharmaindustrie aussagen würden bzw dürfen. außerdem würde ich mich auf einige studien beziehen wie z.b
    Deutsches Ärzteblatt: Aus der UAW-Datenbank: Isotretinoin und chronisch-entzndliche Darmerkrankung (18.05.2012)

    es gibt da einiges im netz zu finden…
    und ich meine das nirgendwo bei den nebenwirkungen etwas von chronischen erkrankungen steht und ich nicht vom hautarzt diesbezüglich aufgeklärt wurde spricht doch auch noch für mich oder? lg

    Reply
  3. Anonymous

    Hallo,

    zunächst muss das Ganze von einem Gutachter (Facharzt, meistens Prof.) festgestellt werden. Dann wird der Medikamentenhersteller ein Gegengutachten erstellen lassen. Jetzt könnte es in Deinem speziellem Fall so aussehen, dass aufgrund Deiner gesundheitlichen Konstellation diese (seltene) Nebenwirkungen aufgetreten sind.

    Hier geht es um richtige Kohle. Nicht nur auf Deinen Fall bezogen, sondern auch um alle Betroffenen. Das könnte eine Schmerzensgeld-Lawine auslösen die den Hersteller Millionen kostet. Deswegen wird der Fall bis zum obersten Gericht gehen. Hast Du dazu das nötige Kleingeld ? Vielleicht eine Rechtsschutzversicherung ?

    Es könnte ja auch so aussehen, hat Dein Hausarzt Dir das Medikament einfach verordnet hat ohne auf Deinen speziellen Fall genau einzugehen. Dann müsstes Du gegen den Hausarzt vorgehen. Aber bedenke, kein Arzt „schei….t“ einen Kollegen an. Also Fragen über Fragen ? Dazu fällt mir der Fall „Contergan“ vor 50 Jahren ein. Nach vielen Jahren hat dann endlich der Hersteller freiwillig ein kleines Schmerzensgeld an die Betroffenen bezahlt.

    Chance würde ich sagen „einfach aussichtslos“. Leider…….

    Reply
  4. Anonymous

    also als nebenwirkung ist darmentzündung aufgelistet aber nicht chronisch und ich habe laut der biopsie entnahme eine chronische cu …ja verstehe das geld dazu werde ich wohl nicht aufbringen können. also es war ein hautarzt der mir das verschrieben hat,aber ja ich denke um wirklich was in der sache zu bewegen müssten die hersteller eins dran bekommen. ich bin ja nicht der einzige mit dem problem und habe gelesen in america gibt oder gab es wohl schon klagen gegen den hersteller. m also meine finanziellen mittel werden dann wohl gutachter nicht ausreichen, da der gutachter allein ja sicher schon was kosten wird…

    Reply
  5. Schlappeseppel

    Das ist in diesem Lande ohne Weiters möglich. Könntest da mal schnell 10 Mio $ Schmerzensgeld geltend machen…….

    Aber bei uns geht das nicht so einfach.

    Kannst Du definitiv beweisen, dass das von dem Medikament kommt ??????? Oder ist da eine Wechselwirkung mit anderen Medikamenten vorhanden…. Merkst Du, wie man sich schnell im Kreis drehen kann ?

    Ich würde mich jetzt nicht mehr so verrückt machen. Kostet nur Nerven. Aber das Ganze mal beobachten. Vielleicht bricht ja wirklich jemand vor !

    Reply
  6. Helferlein

    Hallo Roja, ich glaube du bist da in den Sumpf der kapitalistischen Arznei-Mafia geraten
    Mag sich lustig anhören, ist aber durchaus ernst gemeint.
    Ich habe dazu zwei interessante Seiten gefunden
    Gesundheit: 298 weitere Medikamente nun ohne Zuzahlung – Nachrichten Gesundheit – WELT ONLINE
    und http://www.aponet.de/fileadmin/apone…zneimittel.pdf
    Auf der zweiten siehst du die komplette Liste der zuzahlungsfreier Medikamente, vielleicht ist ein Alternativprodukt dabei.

    Ich glaube leider, dass du wie auch jeder andere machtlos gegen die Rabattverträge zwischen Krankenkassen und Pharmaherstellern sind. Es mag wohl rühmlich sein die Kosten senken zu wollen und durch solche Verträge mehr Patienten auf ein Medikament einzugewöhnen, es leider aber jene drunter, die dieses so wie du nicht vertragen.
    Ich kann mir nur vorstellen, dass dir natürlich dein Arzt ein anderes Medikament verschreiben wird, eine Anrechnung der Zuzahlung wird aber niemand übernehmen.
    Das Helferlein

    Reply
  7. Roja

    Vielen Dank Helferlein,

    der 2. Link ist wirklich interessant!

    Dort ist genau das (alte) Medikament, dass ich vertragen habe, aufgelistet! Und das ist auch verschrieben worden, bzw. im Computer der Apotheke unter meiner Kundennummer gespeichert.

    Stellt sich mir nur die Frage, warum, zum Teufel, hat die Apotheke mir das Ersatzmedikament gegeben, dass ja im Übrigen nicht mal zuzahlungsfrei war?

    Also müsste doch dann die Apotheke mir die Zuzahlung für das neue Medikament erstatten, da ja keine Veranlassung bestand (von wegen, Rabattvertrag ausgelaufen) , mir ein Ersatzmedikament, mit Zuzahlung „aufzudrücken“.

    Auf jeden Fall, werde ich den Inhaber der Apotheke darauf ansprechen.

    Klar, bin ich machtlos den gegen Pharmahersteller, bin ja auch nur ein normaler Verbraucher. Muss aber deshalb nicht alles hinnehmen, zumal man die Unverträglichkeit ja erst merkt, wenn´s zu spät ist, sprich, wenn man die Tabletten genommen hat.

    Wer schon mal einen anaphylaktischen Schock, wegen einem Medikament gehabt hat, wird meine Wut verstehen können.

    Denen, Die es nicht verstehen, wünsche ich, dass sie niemals erleben müssen wie es ist, wenn man plötzlich keine Luft mehr bekommt, anschließend wochenlang aussieht, wie ein „Zombie“ und man sich nicht mehr unter Leute traut, wegen den Hautirritationen.

    Schwimmbadbesuch? Kann man vergessen, weil der Bademeister Angst hat, dass das Wasser „verseucht“ werden könnte.

    Was mich noch interessieren würde, Wer hat denn was von die Zuzahlung? Die Apotheke, die KK oder der Hersteller?

    liebe Grüße
    Roja

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