Mahnung von der Stadtkasse als Vollstreckungsbehörde

Mahnung von der Stadtkasse als Vollstreckungsbehörde

Hallo,

Vor ein paar Monaten wurde ich per Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht.
Zu diesem zeitpunkt war ich versichert. Nun bin ich es nicht mehr.
Monate später bekam ich dann 2 dicke Rechnungen von der Stadtköln. (Meine Versicherungsdaten konnte ich den Leuten im Krankenwagen zum Zeitpunkt des Vorfalls nicht angeben.)
Nachdem ich erfahren hatte das meine (damalige) Versicherung die Kosten übernehmen würde rief ich bei der Sachbearbeiterin an und dort wurde mir mitgeteilt
ich sollte die 2 Rechnungen zurückschicken und meine Versicherungsdaten draufschreiben.
Das habe ich auch getan.
Heute habe ich jedoch 2 Mahnungen im Briefkasten vorgefunden.
“ Mahnung

Bei Überprüfung Ihres Kontos xxxxxxx wurde festgestellt, dass Sie versäumt haben, die nachfolgend bezeichneten Forderungen zu begleichen:

Entwicklung der Forderung: Benutzgeb. Ent

Zugang Bescheid vom 31.5 fällig bis zum 3.7 584 Euro
bis zum Zeitpunkt der Mahnung enstandende Säumungszuschläge 5,50

Mahngebühren 11,00

Gesamtbetrag der Mahnung 600,50

Zahlungseingänge wurden berücksichtigt, soweit sie bis zum 08.07.2011 hier eingegangen sind und diesem Konto zugeschrieben werden konnten.
Zahlen Sie bitte den Gesamtbetrag dieser Mahnung innerhalb einer Woche nach Erhalt an die Stadtkasse Köln.
…..
Sollten Sie eine Andere Art der Zahlung wählen, so ist hierbei das Kassenzeichen xxxxxxxx unbedingt anzugeben.
…..
Mit der rechtzeitigen Zahlung ersparen Sie sich die unerfreuliche und mit zusätzlichen Kosten (Vollstreckungskosten in Höhe von mind 22,50 und ggf weitere Säumniszuschläge)
verbundene zwangsweise Einziehung des Betrages. “

Die andere Rechnung sieht genauso aus nur halt mit anderen Beträgen.

Die Sache ist halt die das ich die 2 Rechnungen mit meinen Versicherungsdaten vermutlich erst am 7. oder 8. abgeschickt habe und deshalb die Zahlung vmtl nicht rechtzeitig eingegangen ist.
Muss ich jetzt die Beträge komplett zahlen? Oder nur die Mahngebühren? Schließlich sollte die Zahlung der Versicherung bis jetzt erfolgt sein. Somit wären die Rechnungen ja bezahlt worden.

p.s ich habe das hier gerade eben gefunden:

Ab der ersten Mahnung können Sie dem Schuldner Mahngebühren in Rechnung stellen, diese schließen das Porto und eine geringe Bearbeitungsgebühr ein.

Quelle: http://www.gewerbeauskunft.com/Geld-in-Verzug/mahnung.php

bin mir aber nicht sicher ob das viel mit meinem Fall zu tun hat.



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