Jobcenter/ARGE Urkundenfälschung/Betrug

wir beziehen Leistungen nach Hartz IV und mein 17jähriger Sohn hatte einen Minijob. Die Verdienstbescheinigungen, die er beim Jobcenter einreichen musste, hat er gefälscht und einen wesentlich kleineren Verdienst angegeben.
Da ich aber weiß, dass das irgendwann herauskommen wird, werde ich das dem Jobcenter melden, aber sagen, dass ich die Belege gefälscht habe, damit nicht seine Zukunft versaut wird.

Meine Fragen sind nun
– welche Anzeige erwartet mich: Betrug, Urkundenfälschung oder beides?
– Würde eine Selbstanzeige die Strafe mildern?
– Mit welcher Strafe habe ich zu rechnen?
– Wird dann diese (erste) Vorstrafe für immer in meinem pol. Führungszeugnis stehen?



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One thought on “Jobcenter/ARGE Urkundenfälschung/Betrug

  1. Bei Bezug von Hartz 4 gilt beim Einkommen eine Sonderregelung, wenn eine erwerbstätige Person in einer Bedarfsgemeinschaft mit einem Kind lebt bzw. ein minderjähriges Kind hat. In diesem Fall profitieren die Betroffenen von einer erhöhten Einkommensgrenze von 1.500 Euro. (…) Können gemäß § 11b Abs. 2 SGB II weitere Beträge bei einem Einkommen aus Erwerbstätigkeit von über 400 Euro abgesetzt werden.

    Quelle: Hartz 4 mit eigenem Einkommen 2017

    Habe bis jetzt noch nie über solche Strafen gehört. An deiner Stelle würde ich keine Selbstanzeige machen. Wo kein Kläger, da kein Richter. Das schlimmste, was euch drohen könnte: die Rückzahlung der Summe, die ihr beibehalten habt.

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