Handyvertrag trotz Privatinsolvenz

Ich bin seit vielen Jahren Kunde bei Alice für Telefon & Internet. Bisher immer im Vertrag ohne Mindestlaufzeit. Wenn ich einen 2 Jahresvertrag eingehe bekomme ich den Telefon/Internetanschluss + Handyvertrag+ Handy für das gleiche Geld.

Meine Frage: Ist es erlaubt während der Privatinsolvenz / Wohlverhaltensphase einen Handyvertrag abzuschließen? Ich meine mal etwas von „Keine Verträge – Kredite,Leasing,Raten,Mobilfunk – während der Wohverhaltensphase“ gelesen zu haben.
Und dadurch würde ich ja von Laufzeitfrei auf 24Monate mindestlaufzeit wechseln und es wäre ein Mobilfunkvertrag mit drin. Ich möchte jeglichen ärger vermeiden und mich da auch nicht in Grauzonen bewegen!

Ist das richtig oder irre ich mich da? Wenn nicht würde ich die zum Vertrag gehörige SimKarte Knicken und wegschmeißen und mich über geringere Kosten + ein Handy freuen.


Du läuft Gefahr gegen die Auflagen zu verstoßen, ohne das du daran schuld bist.
Wenn du den Vertrag änderst, kann es sein, dass Alice eine neue Abfrage bei der Schufa macht.
Der beste Fall wäre, sie lassen den Vertrag erst gar nicht zu. Dumm wäre nur, wenn sie den Vertrag annehmen und dann kündigen. In den meisten Fällen lassen die AGBS so eine Kündigung zu.

Dann würde die ganze Summe als Schulden auflaufen und müsste dem Insolvenzverwalter gemeldet werden. Der hätte dann das Wahlrecht in den Vertrag einzusteigen würde aber wohl davon ausgehen das es sich um neue Schulden handelt und die Annahme verweigern.
Dann stehst du ziemlich blöde da.
Warte die zeit ab, hol dir ein Prepaid Handy und irgendwo eine Simkarte bei der die Kosten überschaubar sind.



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