Fremder hat Ware auf meine Namen bestellt

Ein Fremder hat Ware auf meine Namen bestellt. Die Ware selber habe ich nie erhalten, aber die Rechnungen. Wie soll ich vorgehen ?


Antworten auf diese Rechtsfrage

Am Besten wäre es natürlich, Anzeige gegen Unbekannt erstatten. Desweiteren kann man vom Rechnungssteller die Lieferadresse erfragen. Könnte ja sein, dass man auf diese Weise an den Fremden herankommt. Ich weiß, die Chancen sind nicht allzuhoch, weil es sich um eine Briefkastenadresse handeln könnte, aber ein Versuch ist es allemal Wert.

Ihnen steht ein Albtraum bevor.Sie werden Mahnungen/Mahnbescheide erhalten und der Gerichtsvollzieher wird sie besuchen.
Sie müssen der Rechnung widersprechen und dem Lieferanten mitteilen das sie keine Ware bestellt haben.
Aktuell hierzu: Wie mit gestohlener Identität Geschäfte gemacht werden
das Video zur Sendung

Wurde die Ware über das Internet bestellt dann sieht es für Dich schlecht aus, weil dann die Frage im Raum steht wie man an Deine Daten gekommen ist.

Ich würde aus eigener Erfahrung ( meiner Tochter passierte dieses ebenfalls) zu folgender Vorgehensweise raten:

1. Sofort Strafanzeige gegen unbekannt oder eines Verdächtigen stellen. Richte Dich darauf ein das je nach Sachlage gegen Dich selbst ebenfalls ermittelt wird.

2. Bei allen Firmen die Rechnungen für nicht bestellte Waren schicken, den Hinweis verschicken das Du die Ware nicht bestellt hast und darum auch keine Rechnung bezahlen wirst und auch schon Strafanzeige gegen unbekannt gestellt hast und das möglichst mit AZ der Polizei.



AnwaltOnline | Frag einen Anwalt

Ihre Rechtsfrage einem Anwalt stellen. Sie haben eine Rechtsfrage und möchten diese gern einem Anwalt vorstellen? Wir haben die Lösung für Sie.
In Kooperation mit AnwaltOnline können Sie über dieses Formular Ihre Rechtsfrage direkt an einen Anwalt senden. 

Ihr AnwaltOnline – Anwalt sagt Ihnen vorher, was Ihre Beratung kosten würde. Anders als bei anderen Anbietern können Sie Ihre Frage kostenlos und unverbindlich stellen – es fallen keinerlei Einstellgebühren an. Wenn Sie die Kosten nicht übernehmen wollen, sagen Sie einfach Bescheid. Auch wenn wir nichts mehr von Ihnen hören, kommt kein Auftrag zustande und fallen keine Kosten an. Vielmehr wird die Beauftragung erst wirksam, wenn Sie sich hierfür entscheiden und die veranschlagten Kosten überweisen. Bei AnwaltOnline haben Sie die volle Kostenkontrolle.





Ich habe die AGB und Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiert

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.