Forderungen bei Onlinekauf rechtens?

Einen schönen guten Tag.

Folgende „Aufgabe“ gilt es zu lösen:

Angenommen Kunde K fordert in GB per E-Mail beim Verkäufer V ein Angebot über Ware W an. K erhält von V ebenfalls per E-Mail ein Angebot über W zzgl. Steuer, Versand frei Haus und den Hinweis K müsse nur den Betrag X bezahlen und erhalte innderhalb von 2 bis 3 Werktagen W.
K bezahlt, worauf hin er von V eine E-Mail bekommt, er möge noch bitte die Steuer bezahlen. K erledigt dies auch prompt. Erneut schickt V eine Mail, in der er K auffordert, eine Versicherung zu bezahlen, die nach britischem Recht erforderlich sei, um die Ware zu versenden. K bezahlt erneut. Nun erhält er von V wiederum eine Mail, in der er Lagerkosten bezahlen soll.

Kann K von V dies verlangen? Ab wann handelt es sich hier lt. britischem Recht um einen Kaufvertrag? Muss V liefern?

Bereits jetzt vielen Dank für Ihre freundliche Hilfestellung.



AnwaltOnline | Frag einen Anwalt

Ihre Rechtsfrage einem Anwalt stellen. Sie haben eine Rechtsfrage und möchten diese gern einem Anwalt vorstellen? Wir haben die Lösung für Sie.
In Kooperation mit AnwaltOnline können Sie über dieses Formular Ihre Rechtsfrage direkt an einen Anwalt senden. 

Ihr AnwaltOnline – Anwalt sagt Ihnen vorher, was Ihre Beratung kosten würde. Anders als bei anderen Anbietern können Sie Ihre Frage kostenlos und unverbindlich stellen – es fallen keinerlei Einstellgebühren an. Wenn Sie die Kosten nicht übernehmen wollen, sagen Sie einfach Bescheid. Auch wenn wir nichts mehr von Ihnen hören, kommt kein Auftrag zustande und fallen keine Kosten an. Vielmehr wird die Beauftragung erst wirksam, wenn Sie sich hierfür entscheiden und die veranschlagten Kosten überweisen. Bei AnwaltOnline haben Sie die volle Kostenkontrolle.





Ich habe die AGB und Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiert

One thought on “Forderungen bei Onlinekauf rechtens?

  1. Hallo,

    sollen wir hier Semesterarbeiten beantworten ? Klingt danach:

    Folgende „Aufgabe“ gilt es zu lösen:

    Aber ok. Es kommt jetzt darauf an, wie es die Juristen immer so sagen. Hat sich die Internetseite an den deutschen Markt gewandt ? Dann ist deutsches Recht in Verbindung mit dem EU-Recht, anzuwenden. Wenn ja, sieht es so aus:

    Gem. Gesetz müssen dem Käufer sämtliche Kosten „vor“ Kauf mitgeteilt werden. Also auch die Versandkosten, Steuer etc. Dem Verbraucher ist der „Endpreis“ mitzuteilen. Nach dem post heisst es ja auch:

    Versand frei Haus und den Hinweis K müsse nur den Betrag X bezahlen und erhalte innderhalb von 2 bis 3 Werktagen W.

    Das war das Angebot !

    K bezahlt, worauf hin er von V eine E-Mail bekommt, er möge noch bitte die Steuer bezahlen. K erledigt dies auch prompt.

    Das war der Vertragsschluss. In dem Angebot hieß es ja auch zzgl. Steuer.

    Nach deutschem Recht ist nun der Verkäufer zur Lieferung verpflichtet und zwar so wie angeboten… !

    War die Internetseite „nicht“ für den deutschen Markt bestimmt und ein Bundesbürger kauft über diese Seite ein, gilt natürlich das britische Recht in Verbindung mit dem EU-Recht.

    PS
    Hier das BGH-Urteil zu den Preisangaben in einem Internetshop: BGH: Hinweis zu Mwst und Versandkosten auf Produktdetailseite reicht » shopbetreiber-blog.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.