Fitness First – Umgang / Kündigung / Inkasso

Fitness First – Umgang / Kündigung / Inkasso

Hallo allerseits,

zur folgenden Situation habe ich ein paar Fragen:

Ich war mehrere Jahre bei Fitness First immer pünktlich zahlendes Mitglied – auch, wenn ich über die Jahre kaum trainieren war. Irgendwann viel mir auf, dass die abgebuchten Beträge definitiv höher waren, als die vor Jahren vereinbarten Mitgliedsbeiträge. Daraufhin suchte ich den telefonischen Kontakt.

Endlich erreichte ich nach „Urlaub“, „Krankheit“ usw. einen Ansprechpartner, der mir „weiterhelfen“ sollte. Mir wurde gesagt, dass sich die Beiträge jedes Jahr automatisch um monatlich 1,50 € erhöhen. Mir ging es an dieser Stelle nicht um den Betrag, sondern darum, dass ich mich getäuscht fühlte.

Auf die Frage ob es so gedacht ist, dass ich dadurch als treues zahlendes Mitglied nach dem ersten mit Jahr 18 Euro, nach dem zweiten mit Jahr 26 Euro, nach dem dritten mit Jahr 54 Euro usw. abgestraft werde und damit meine Beiträge irgendwann vermutlich teurer sind als die eines neuen Mitglieds, bekam ich zur Antwort: „…da kann man nichts machen…das hast Du unterschrieben…“.

Auch auf den Vorschlag die 1,50 x Treue in Monate usw. mit meinen nächsten beiden Beiträgen zu verrechnen und die nächsten Jahre den ursprünglichen Beitrag abzubuchen hieß es: „…da kann man nichts machen…das hast Du unterschrieben…“.

Da weder mir noch sämtlichen Freunden, mit denen ich mich vor Jahren gemeinsam dort angemeldet hatte, dieses Vorgehen bewusst war, kündigten wir alle sofort. Die Jährliche Erhöhung stand im Vertrag mit drinnen, was leider keinem von uns bewusst war.

Ich schrieb in meine Kündigung u.a.: „…mit der Annahme der Kündigung akzeptiert die Fitness First GmbH die fristlose Kündigung…“. Diese Kündigung wurde mir im Fitness First auf die Frage, ob mir jemand meine fristlose Kündigung bestätigen könne, mit einem Stempel und einer Unterschrift quittiert. Ab diesem Zeitpunkt ging ich davon aus, dass ich das Studio nicht mehr nutzen kann, warf meine Mitgliedkarte weg, meldete mich bei einem anderen Fitness-Studio an (deren Geschäftspraktiken nicht die beschriebenen sind) und hakte innerlich den Vorfall unter „ärgerlich“ ab.

Daraufhin bekam bekam ich Post von der Fitness First, ich müsse noch Monatsbeiträge begleichen. Diesem Schreiben widersprach ich, da ich der Meinung war durch die Annahme der fristlosen Kündigung mit Stempel und Unterschrift fristlos gekündigt zu haben, die Karte nicht mehr hatte und seit dem nicht mehr dort trainieren war.

Mir wurde mitgeteilt, dass ich drei Monate Kündigungsfrist habe und dass ich für die weiteren drei Monate Mitgliedsbeiträge bezahlen soll. Ich schlug vor, dass ich gerne für weitere drei Monate Beiträge bezahle, wenn ich eine neue Karte bekomme und die Gebühr des neuen Fitness-Studios, bei dem ich mich angemeldet hatte, mit den kosten von Fitness First verrechnet werden. Ich wünschte mir „zudem“, dass die Mitgliedschaft für die Zahlung der weiteren drei Monatsbeiträge vom Datum her so gestaltet wird, dass ich dann auch wenigstens noch drei Monate dort trainieren kann.

Leider wollte man mir auch hier in keinem Punkt entgegen kommen und teilte mir mir, dass man nichts dafür könne, ob ich das Angebot nutze oder nicht und auch nicht dafür, dass ich davon ausgegangen bin, dass ich dann nicht mehr dort trainieren kann.

Letztendlich bekam ich ein Inkasso-Schreiben zzgl. diverser Mahn- und sonstigen Gebühren etc.

Zu dem Geschilderten Vorfall habe ich folgende Fragen:

1. Ist es rechtskräftig, dass mir die Fitness First nicht den entstandenen Schaden (nicht trainiert, Anmeldung neues Fitness-Studio usw.) erstattet, obwohl ich meines Erachtens nach davon ausgehen musste, dass die Mitgliedschaft fristlos gekündigt ist, nachdem mir ein Vertreter der Fitness First die Kündigung mit Stempel und Unterschrift quittiert hat?

2. Ist es rechtskräftig, dass mir die Fitness First vor dem genannten Hintergrund dann nicht einmal die Möglichkeit gibt, für den gezahlten Beitrag noch zu trainieren, da ja aufgrund der Kommunikation und der Widersprüche von mir einige Zeit verstrichen ist?

3. Ist es rechtskräftig, dass ich ein Inkasso-Schreiben bekomme, obwohl ich vorher nur Mahnungen der Fitness First bekommen habe, nie aber eine Rechnung?



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