Fitness First Forderung: Krankenkassenermäßigung

Kostenlose Rechtsfrage zu einer Fitness First Forderung wegen nicht gewährter Krankenkassenermäßigung nach drei Jahren! Ich habe ein Schreiben von einem Inkassobüro bekommen, welche für Fitness First eine Forderung von mir einfordern will.

Natürlich auch gleich mit saftigen Zusatzkosten verbunden. Eine Rechnung habe ich nie erhalten. Fitness First möchte für den Zeitraum vom 01.04 – 30.06 240 € von mir, wegen nicht gewährter Krankenkassenermäßigung.

Übernahme der Kosten durch Krankenkasse

Ich war Fitness First Mitglied vom 15.04. – 14.04. Meine Krankenkasse hat einen Teilbetrag der Kosten übernommen. In meinem Vertrag wurden 12,90 € fester Monatsbeitrag festgelegt, welchen ich stets beglichen habe. Auch sonst bin ich allen Verpflichtungen stets nachgekommen.

Vertragsrelevante Unterlagen nicht eingereicht

Ein Telefonat mit meiner Krankenkasse hat nun ans Licht gebracht, dass Fitness First wohl gerade ab aufräumen sei, bevor die Verjährungen eintreten, ich wäre nicht der erste Fall. Es sei durchaus möglich, dass tatsächlich das ein oder andere Mal Beiträge an Fitness First nicht gezahlt wurden, da diese Firma oft Vertragsrelevante Unterlagen zu spät oder gar nicht einreichte.

Dies sei aber unter keinen Umständen mein Problem, das habe Fitness First eigenständig verschuldet. Ich hätte darauf ja auch überhaupt keinen Einfluss nehmen können.

Vertragsbedingung bei der Kasse nicht nachgekommen

Die bauen Mist und kommen ihren Vertragsbedingungen bei den Kassen nicht nach und jetzt 3 Jahre später soll ich nun etwas bezahlen, das nie mit mir vereinbart war? Das kann doch nicht rechtens sein??

Ich habe nun auch schon mit dem Inkassobüro telefoniert, da hieß es ich solle das alles nochmal per Mail einreichen. Was ich auch getan habe:

Anschreiben zur Abwehrung der Forderungen eines Inkassobüros

Sehr geehrte Frau *****, ich habe Ihr Schreiben mit dem Aktenzeichen: ****** erhalten. Heute Vormittag habe ich diesbezüglich ein Telefonat mit Ihrer Kollegin Frau **** geführt.
Wie mit Ihr vereinbart, nehme ich per Mail Stellung.
Ich akzeptiere den von Ihnen geforderten Betrag ( 240,00 €) und alle weiteren Kosten ( 53,80 € + 34,40 €) nicht!
Ich habe nie eine Rechnung erhalten, diese fordere ich hiermit umgehend an.
Ich habe mit Fitness First einen Vertrag geschlossen, welcher mit dem 15.04. beginnt und dem 14.04. endet. Als Mitgliedsbeitrag wurden hier 12,90 € vereinbart.
Diese wurden von mir stets beglichen. Auch sonst bin ich all meinen Vertragsbedingungen nachgekommen. Von meiner Krankenkasse wurde mir mitgeteilt, dass „wenn“ nicht gezahlt worden sein sollte, das allein dem Verhalten von Fitness First zu schulden ist.
Es wurden anscheinend des Öfteren Unterlagen zu spät oder gar nicht eingereicht. Ich sei da kein Einzelfall.
Meine Schuld bei Fitness First wurde also vollends beglichen. Da ich keinerlei Einfluss darauf nehmen konnte, wann und ob Fitness First Unterlagen weiter reicht,
bin ich nicht verpflichtet, nun deren Versäumnis zu begleichen.
Weitere Inkasso- bzw. Ermittlungskosten bin ich ebenfalls nicht bereit zu begleichen, da ich nicht einmal eine normale Rechnung erhalten habe.
Wenn Fitness First nicht in der Lage ist, Vereinbarungen mit Vertragspartnern ordnungsgemäß zu erfüllen, kann es nicht sein, dass nun ehemalige Kunden dafür haften sollen.
Ich hoffe, dass Sie die Angelegenheit klären können, ansonsten sehe ich mich gezwungen, meinerseits rechtliche Schritte einzuleiten.
Denn in meinen Augen ist dies schlichtweg Betrug, was sich Fitness First hier erlaubt.
Gerne stehe ich für offene Fragen zur Verfügung.

Hat jemand schon einmal etwas ähnliches erlebt oder kennt jemand die Rechtslage hierzu??
Ich wäre für jede Unterstützung dankbar.



AnwaltOnline | Frag einen Anwalt

Ihre Rechtsfrage einem Anwalt stellen. Sie haben eine Rechtsfrage und möchten diese gern einem Anwalt vorstellen? Wir haben die Lösung für Sie.
In Kooperation mit AnwaltOnline können Sie über dieses Formular Ihre Rechtsfrage direkt an einen Anwalt senden. 

Ihr AnwaltOnline – Anwalt sagt Ihnen vorher, was Ihre Beratung kosten würde. Anders als bei anderen Anbietern können Sie Ihre Frage kostenlos und unverbindlich stellen – es fallen keinerlei Einstellgebühren an. Wenn Sie die Kosten nicht übernehmen wollen, sagen Sie einfach Bescheid. Auch wenn wir nichts mehr von Ihnen hören, kommt kein Auftrag zustande und fallen keine Kosten an. Vielmehr wird die Beauftragung erst wirksam, wenn Sie sich hierfür entscheiden und die veranschlagten Kosten überweisen. Bei AnwaltOnline haben Sie die volle Kostenkontrolle.





Ich habe die AGB und Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiert

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.