Fehler der Gerichtsvollzieherin bei Zwangsvollstreckung

Fehler der Gerichtsvollzieherin bei Zwangsvollstreckung

In einer Zwangsvollstreckungssache gegen mich erhielt ich Anfang des Jahres von der zuständigen Obergerichtsvollzieherin die schriftliche Bestätigung, dass die Forderung komplett beglichen und das Verfahren damit beendet sei.

Ende Mai flatterte nun ein weiteres Schreiben der Obergerichtsvollzieherin bei mir ein, in dem ich gebeten wurde, die Restforderung in Höhe von 700 EUR innerhalb von 14 Tagen zu zahlen.

Als ich der Dame mitteilte, dass die Sache doch offiziell beendet ist und sie mir das auch schriftlich bestätigt hat, bekam ich heute folgende Antwort:

„…ich teile Ihnen mit, dass es sich nicht um eine neue Forderung handelt. Es wurde vielmehr aufgrund eines Eingabefehlers eine zu geringe Forderung berechnet. Zu Ihrer Kenntnis füge ich in der Anlage eine Abschrift der Forderungsberechnung bei. Ich habe sie geprüft, sie ist zutreffend. Bitte überweisen Sie möglichst umgehend die Restforderung.“

In der Anlage kam dann heraus, dass die Gerichtsvollzieherin vor 3,5 Jahren einen ganz falschen Betrag als Forderung mir gegenüber benannt hat (irgendwelche Kosten oder Zinsen wurden nicht mit eingetragen). Hätte sie also alles richtig gemacht, wären tatsächich noch 700 EUR offen.

Die Frage, die sich mir nur stellt: welche Rolle spielt die schriftliche Bestätigung von Anfang des Jahres, in der sie mir mitteilte, dass das Verfahren beendet sei?!

Habe ich irgendeine Möglichkeit, dagegen etwas zu unternehmen? Ich habe mich 3,5 Jahre an alles gehalten und war froh, dass alles beendet ist. Mittlerweile hat sich meine persönliche und finanzielle Situation weiter verschlechtert, so dass ich froh wäre, diesen Restbetrag nicht zahlen zu müssen.

Für eine kurze Antwort wäre ich sehr verbunden.



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