Fehlen ohne Krankschreibung nach Kündigung

Fehlen ohne Krankschreibung nach Kündigung

Hallo zusammen. Ich habe Anfang dieses Monats innerhalb meiner Probezeit bei meinem Arbeitgeber eine Stelle als Intensivpfleger gekündigt. Die Arbeit vor Ort macht mich einfach nur krank und ich kann dort so nicht mehr weiter arbeiten. Bis zum 18. dieses Monats bin ich krank geschrieben. Nun hat mich mein Arbeitgeber darauf hingewiesen dass durch Regelungen im Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder meine Kündigung erst am 28. geltend wird. Ich bekomme vom 18. bis zum 28. keine weitere Krankschreibung, werde aber mit Sicherheit nicht wieder dort arbeiten gehen. Mein Arbeitgeber ist darüber informiert dass ich nicht wiederkommen werde, möchte aber natürlich noch eine weitere Krankmeldung für den Zeitraum vom 18. bis zum 28. haben. Da ich diese nun nicht abgeben kann frage ich mich was schlimmstenfalls passieren könnte. Muss ich ein Bußgeld bezahlen oder mache ich mich damit irgendwie strafbar? Danke schonmal für die Hilfe,



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One thought on “Fehlen ohne Krankschreibung nach Kündigung

  1. Verträge sind da um eingehalten zu werden.
    Unterlässt man dies so macht man sich zuerst einmal nicht strafbar, aber man setzt sich einer Schadensersatzklage aus.
    Die Kündigungsfrist im öffentlichen Dienst beträgt in der Probezeit zwei Wochen zum Monatsende.

    Schadensersatz ist recht schwer zu definieren.
    Möglich ist aber die Kosten einer Zeitungsanzeige auf den Arbeitnehmer abzuwälzen.
    Auch wen die Stelle mit einem Leitarbeiter besetzt wird, kann ein eventueller Mehrverdienst zu deinem Lohn von dir bezahlt werden müssen.

    BGB § 628 Absatz 2
    Wird die Kündigung durch vertragswidriges Verhalten des anderen Teiles veranlasst, so ist dieser zum Ersatze des durch die Aufhebung des Dienstverhältnisses entstehenden Schadens verpflichtet.

    Es gibt aber auch für Arbeitnehmer die Möglichkeit einen Vertrag aus wichtigen Grund zu kündigen. §626 BGB
    Wenn aber schon gekündigt wurde scheidet der so glaube ich aus.

    Hinzu kommt eine mögliche Sperre beim Arbeitsamt.
    Auch kann im Arbeitsvertrag eine Vertragsstrafe drin stehen, wenn der Arbeitnehmer seine Arbeitsleistung nicht zur Verfügung stellt.

    Die sauberste Lösung wäre ein Aufhebungsvertrag.

    Niemand kann und sollte dir nun zu etwas raten. Den Weg den du nun gehen willst musst du selbst bestimmen.
    Auch kann dir niemand verlässlich sagen, was der Arbeitgeber machen wird, wenn du nicht mehr zur Arbeit erscheinst.

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