Darf ich Sachen vom Sperrmüll wegnehmen?

Wenn kein Platz mehr in der Wohnung ist und sich in jeder Ecke der Unrat auftürmt ist Sperrmüll angesagt. Aber auch bei Umzug oder Neuanschaffung müssen die alten Sachen irgendwo hin. Sie stehen dann am Tag der Sperrmüllabfuhr an der Strasse. Doch nicht selten schaut da der eine oder andere mal drauf und nimmt sich etwas mit. Darf er das?


Nein. Nehmen Sie Sachen vom Sperrmüll anderer Leute mit, kann das als Diebstahl geahndet werden. Denn sobald der Besitzer den Müll auf den Gehsteig stellt, geht dieser in das Eigentum der Kommune über. Aber warum nicht einfach klingeln und fragen?


Generell darf man Sachen vom Sperrmüll nehmen, solange es erkennbar ist das der Eigentümer diese nicht mehr benötigt.anders sieht es bei spendensammlungen aus wie zum Beispiel die kleiderkörbe die an Haushalte verteilt werden ( bei uns ist es so in der Gegend) da wäre es Diebstahl.


Zu:…..“Aber warum nicht einfach klingeln und fragen?…..“.

Am Klingel und Nachfragen kommt man so und so eigentlich nicht vorbei.
Folgender Fall geschah wirklich:
Nachbar renovierte im Sommer sein Haus und 2 Kumpel halfen diesen beim Tapezieren. Als der Nachbar kurz mal zum Baumarkt fuhr, dachten sich seine Freunde,….“wir räumen schon einmal das Wohnzimmer aus“. Da im kleinen Haus kein Platz war, stellten diese den großen neuen Flach-TV nach draussen vor die Haustür. (Kein Witz!:) 20 Minuten später hatte jemand das Gerät mitgenommen, da der wohl davon ausging, dass es sich hier um Sperrmüll handelte.



AnwaltOnline | Frag einen Anwalt

Ihre Rechtsfrage einem Anwalt stellen. Sie haben eine Rechtsfrage und möchten diese gern einem Anwalt vorstellen? Wir haben die Lösung für Sie.
In Kooperation mit AnwaltOnline können Sie über dieses Formular Ihre Rechtsfrage direkt an einen Anwalt senden. 

Ihr AnwaltOnline – Anwalt sagt Ihnen vorher, was Ihre Beratung kosten würde. Anders als bei anderen Anbietern können Sie Ihre Frage kostenlos und unverbindlich stellen – es fallen keinerlei Einstellgebühren an. Wenn Sie die Kosten nicht übernehmen wollen, sagen Sie einfach Bescheid. Auch wenn wir nichts mehr von Ihnen hören, kommt kein Auftrag zustande und fallen keine Kosten an. Vielmehr wird die Beauftragung erst wirksam, wenn Sie sich hierfür entscheiden und die veranschlagten Kosten überweisen. Bei AnwaltOnline haben Sie die volle Kostenkontrolle.





Ich habe die AGB und Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiert

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.