Bluttest nicht richtig ausgewertet!

Hallo liebe Nutzer des Rechtsforums,

ich wende mich in einer persönlichen Angelegenheit hier an das Forum.
Ich schildere den Fall einmal kurz.

Meine Mutter wurde vor ca.2 Wochen noteingeliefert in ein Krankenhaus mit sehr starken Blutungen.Sie wäre fast verblutet und musste aufgrund dessen notoperiert werden,sonst wäre sie gestorben.Bei dieser OP wurde festgestellt das sie an Gebärmutterhalskrebs leidet.3 Tage nach der Notoperiation wurde eine Totaloperation bei ihr durchgeführt bei der der Krebs entfernt wurde.
Nun ist es aber so ,dass meine Mutter vor 2 Monaten bei ihrem Hausarzt war und ein komplettes Blutbild vornehmen lies.Die Aussage ihres Arztes war:Mhm,der Wert sieht nicht ok aus wir beobachten das mal,aber sonst ist alles ok.Da meine Mutter ihrem Hausarzt vertraute machte sie alles so wie er es sagte.Nun haben die Ärzte im Krankenhaus gesagt er hätte definitiv weiterforschen müssen,dann hätte sie sich die Notoperation gespart und wäre nicht fast verblutet.

Nun habe ich bei meinem Anwalt angerufen da ich im Moment in einer persönlichen rechtlichen Angelegenheit bei ihm bin und er hat gesagt das war grob fahrlässig und meine Mutter hat Anspruch auf Schmerzensgeld.

Jetzt machen wir einen Termin für nächste Woche.

Nun wollte ich nur wissen ob das alles wirklich so stimmt,dass wir nicht unnötig zum Anwalt gehen.

Ich bin jetzt schon dankbar für jede Antwort.

Dankeschön



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One thought on “Bluttest nicht richtig ausgewertet!

  1. Arztfehler
    Eine weitere Voraussetzung für Ersatzansprüche ist ärztliches Fehlverhalten. Dazu zählt z.B., dass der Arzt bei Ihnen eine falsche oder veraltete Behandlungsmethode gewählt hat, eine falsche Diagnose stellte, notwenige Befunde nicht erhoben hat, Sie durch einen nicht entsprechend ausgebildeten Arzt operiert wurden etc.
    Die mangelnde oder unzureichende ordnungsgemäße Aufklärung ist ein Sonderfall des fehlerhaften ärztlichen Handelns dar, der ebenfalls Ersatzansprüche nach sich ziehen kann.

    Kausalität
    Um Ersatzansprüche auf Grund ärztlichen Fehlverhaltens geltend machen zu können, muss schließlich nachgewiesen werden, dass der Schaden, den Sie erlitten haben, ursächlich durch das ärztliche Fehlverhalten entstanden sein.
    Bei einer vermeintlich fehlerhaften Aufklärung müssen Sie darlegen, dass Sie bei einer korrekten Aufklärung nach Abwägung des Risikos sich gegen die OP entschieden hätten.

    Ersatzansprüche
    Sie können Ersatz für folgende Schäden begehren:
    immaterieller (ideeller) Schaden (z.B. Schmerzensgeld);
    materieller Schaden; bei der Verletzung einer Person also insbesondere die Heilungs- und Pflegekosten einschließlich der Aufwendungen für Krankenhausbesuche naher Angehöriger sowie entgangener Gewinn.

    Durchsetzung des Ersatzanspruchs
    Trotz gutachterlichem Nachweis ärztlichen Fehlverhaltens, weigern sich die Haftpflichtversicherungen der Ärzte häufig, (außergerichtlich) Schadenersatz und ein angemessenes Schmerzensgeld zu zahlen. Dann bleibt nur noch der Weg zu den Gerichten. In diesem so genannten Arzthaftungsprozess müssen Sie als Patient dem ehemals behandelnden Arzt nachweisen, dass er sich falsch verhalten bzw. falsch gehandelt hat.
    Wir beraten und vertreten Sie bei Auseinandersetzungen mit Ärzten, Krankenhäusern und Haftpflichtversicherungen im Zusammenhang mit der Durchsetzung von Schmerzensgeld-, Schadensersatz- bzw. Rentenansprüchen.
    Die Kosten des Arzthaftpflichtprozesses richten sich nach der Rechtsanwaltsgebührenordnung und orientieren sich an der Höhe des Ersatzanspruchs. Die Rechtsschutzversicherung übernimmt auch bei solchen Streitigkeiten die Kosten nach den allgemeinen Bedingungen.
    Quelle und noch mehr:

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