„Betrug“ festgestellt mittels Durchwühlen von persönlichem Eigentum – rechtmäßig?

Eine Studentin S lernt morgens in der U-Bahn auf dem Weg zur Uni anhand von Karteikarten auf die bevorstehende Prüfung. Versehentlich packt sie die Karten beim Aussteigen in das Federmäppchen, das sie mit zur Prüfung nimmt. Als sie nach Beginn der Prüfung das Mäppchen öffnet, entdeckt sie die Karteikarten und ihr ist klar, sollte sie damit erwischt werden, würde dies zum Ausschluss führen. In ihrer Panik legt sie das Federmäppchen auf ein Fensterbrett außerhalb ihrer Reichweite.
Die später vorbeigehende Prüfungsaufsicht P nimmt das Mäppchen unbemerkt auf, öffnet es und findet die Karteikarten. Sie entnimmt diese wortlos, und klagt S, der das Mäppchen unglücklicherweise auch zugeordet werden kann, im Anschluss wegen Betrugs an – mit Recht?
Gibt es nicht ein Gesetz, das es Lehrkräften verbietet, die Privatgegenstände von Schülern/Studenten zu durchsuchen?

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