Berliner Testament – was bedeutet das Testament im Klartext

Hallo, es gibt ein Testament, einer der Ehegatten ist bereits verstorben. Nun droht die überlebende Ehepartnerin ihren Sohn zu enterben, darf sie das wenn das Testament folgend lautet? Zumal im Testament zusätzlich noch erwähnt ist, dass der Sohn das elterliche Haus als Vorausvermächtnis bekommt. Aber erst nach dem Tod des überlebenden Ehepartners.

In den Absätzen sind alle Dinge des Erbes geregelt, überlebender Ehepartner ist zunächts Alleinerbe. Nach dessen Tod werden je die beiden Kinder als Schlußerben eingesetzt.

Wechelsbezüglichkeit:

anschließend folgt die Belehrung zur Wechselbezüglichkeit und dann geht es so weiter:

Der überlebende Ehegatte ist berechtigt, auch nach Annahme der Alleinerbschaft auf den Tod des erstversterbenden Ehegatten

a) alle von ihm vorstehende getroffenen Verfügungen abzuändern.
b) Vermächtnisse und Auflagen anzuordnen
c) nachträgliche Verfügungen abzuändern oder aufzuheben.

Was ist denn damit gemeint, also kann der überlebende seine Verfügungen ändern, oder auch die des verstorbenen Ehegatten. Wenn ja, wo ist da denn der Sinn des Berliner Testament und der Wechselbezüglichkeit.
Und wie würde das mit dem Vorausvermächtniss aussehen, hätte das so was wie einen Bestandsschutz?

Irgendwie kommen wir da nicht weiter. Vor allem bei dem Punkt:
Der überlebende Ehegatte ist berechtigt, auch nach Annahme der Alleinerbschaft auf den Tod des erstversterbenden Ehegatten

a) alle von ihm vorstehende getroffenen Verfügungen abzuändern. also wer damit gemeint ist, der Überlebende oder auch die des Ehegatten. Wir würden uns sehr über eine rege Diskussion freuen. Wie schätzt ihr die Sache ein.



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