Girokonto Bankkonto Kündigung gesetzliche Kontowechselhilfe

Auch wenn die Kündigung ihres Girokonto gut überlegt sein sollte, so kann dieser Fall durchaus mal notwendig sein. Überstürzen sollte an dabei aber nichts. Zuerst ist es wichtig eine neue Bank zu haben. In der Regel hilft die neue Bank beim Umzug des Girokontos und übernimmt auch die Aufgabe, alle Zahlungsempfänger denen sie eine Einzugsermächtigung erteilt haben zu informieren.

Meine neue Bank will mir beim Umzug nicht helfen?

Weisen sie ihre Bank auf die gesetzliche Kontowechselhilfe hin.

Was ist die gesetzliche Kontowechselhilfe?

Hierbei handelt es sich um ein Regelwerk, dass ihnen den Kontoumzug erleichtern soll

Was passiert bei der gesetzlichen Kontowechselhilfe?

Die neue Bank fordert eine Liste mit bestehenden Daueraufträgen und Lastschriften bei ihrer alten Bank an. Auch erhält die neue Bank alle Informationen zu eingehenden Buchungen auf ihr altes Konto.

Wann erfolgt die letzte Abbuchung vom alten Konto?

Diesen Zeitpunkt geben sie bei der neuen Bank an. Rechnen sie aber mit zwei Wochen Vorlauf.

Was passiert mit Guthaben auf dem alten Girokonto?

Hierzu geben sie der neuen Bank einen Auftrag. Lassen sie das Geld aufs neue Girokonto überweisen, einen Scheck ausstellen oder aufs Sparbuch einzahlen. Sie entscheiden.

Wie erfahren alle von denen ich Geld erhalte z.B. Arbeitgeber und alle denen ich Geld schulde z.B. Handyrate von meiner neuen Kontonummer?

Ihre neue Bank richtet alle ihr nun bekannten Daueraufträge und Lastschriften ein. Sie informiert darüber hinaus alle Einzahler und Zahlungsempfänger von der neuen Kontonummer.


Rechtsfrage zur Bestätigung einer Kontokündigung per Unterschrift

Muss wenn man ein Bankkonto kündigen möchte die Unterschrift identisch der auf dem Antrag bei Kontoeröffnung sein? Habe bisher zwei mal versucht zu kündigen und mit der Unterschrift die auf der EC Karte ist unterschrieben, jedes mal wurde die Kündigung abgelehnt.

Antworten auf diese Rechtsfrage

Gutes Personal ist offenbar kaum noch zu finden. Das hört sich nach einer mir bekannten Bank an. Nun ja, klare Antwort: Nein, Sie müssen nicht die Schriftprobe von annodazumal nachkritzeln. Eine Kündigung ist eine einseitige Willenserklärung mit Annahmebedürfnis (BGB). Alles, was Sie tun müssen, ist die Kündigung zugehen zu lassen.

Den Zugang müssen Sie dokumentieren. Also lassen Sie sich den Empfang des Schreibens nach dessen Übergabe einfach quittieren (mit Datum, gell?). Falls man sie fragt, wer Sie denn sind, so benutzen Sie ihren Personalausweis. Datenrechtswidrig hat die Bank ohnehin eine Kopie davon in Ihrer Kundenkartei.

Weitere Diskussionen umgehen Sie, indem Sie aufstehen und weggehen.
Damit ist die Kündigung „bewirkt“.

Und die Bank ist Geschichte.


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