Alkoholdelikt – positive MPU Führerscheinstelle verweigert Führerschein

Ich habe leider eine missbräuchliche Beziehung mit Alkohol gehabt und dies führte dazu, dass ich eine MPU absolvieren musste. Ich entschied mich gegen eine SHG und ging zur einer Psychologin und begann bei dieser eine Gesprächstherapie die mir vieles klar machte.

Ich habe die MPU beim ersten Anlauf positiv bestanden. Leider steht in meiner AKTE auf der Führerscheinstelle auch noch eine MPU aus dem Jahre 2000 wegen THC.

Suchtverlagerung von Drogen zu Alkohol

Somit habe ich Suchtverlagerung begangen. Allerdings hatte ich damals keine weitere Hilfe in Anspruch genommen um die wirklichen Probleme anzugehen und so kam es wie es kommen musste.

Führerscheinstelle verweigert Führerschein

Nun verweigert mir der Leiter der FSST den FS, weil er sagt ich wäre unberechenbar und hätte wohl psychisch eins an der Waffel, somit ist keine Fahreignung gegeben. Er sagt es zwar nicht so sondern eher so, er zweifelt an meiner Fahreignungsfähigkeit und meine positive MPU hätte nicht das letzte Wort sondern die Behörde.

Nach Alkoholfahrt zur Psychologin

Dummerweise bin ich gleich nach der damaligen Alkoholfahrt zur einer Psychologin die meinen Hunger und Mangel an Liebe zur mir Selbst – in gesunde Selbstachtung und Selbstliebe transformiert, somit verhindere ich weiteres negatives Verhalten meinerseits. Ich werde nie mehr zu einem Suchtstoff greifen, egal wie schwierig die Situation auch sein mag. Allerdings sieht das die FSST anders.

Fragen zur Führerscheinstelle

  • Frage: Wie lange darf die FSST sich Zeit lassen mit Ihrer Neuerteilung?
  • Was tue ich nach drei Monaten? Klage wegen Untätigkeit?
  • Anwalt für Verkehrsrecht aufsuchen?
  • Was kann mir von der FSST noch auferlegt werden?

Gutachten auf Formfehler überprüfen

Ich sehe ein das ein Gutachten auf Formfehler überprüft werden muss, dass es eine Weile in Anspruch nehmen kann, allerdings frage ich mich zwischenzeitlich, was eine MPU dann soll? Wenn das letzte Wort die Behörde hat? Wie kann ich mich wehren?


Antworten auf diese Rechtsfrage

In deinem Fall wäre es sinnvoller, alles mit einem Anwalt zu klären. Eigentlich, wenn eine MPU schon mal erfolgreich bestanden wurde, dann sollte es nicht noch mal durchgeführt werden. Klingt wirklich strange, dass du es zweimal belegen sollst. Und ein Hinweis für die Zukunft:
Je früher Sie sich um eine MPU-Vorbereitung kümmern, desto wahrscheinlicher ist es, dass Sie diese mit einem positiven Gutachten hinter sich bringen.

Quelle: Die MPU – Fragen und Antworten zum Idiotentest


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