AGB auf der Homepage Pflicht?

Kostenlose Rechtsfrage zur Handhabung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen AGB auf einer Webseite. Ich bin dabei eine kleine Agentur zu gründen diverse (Marketing & Design) Dienste für den Onlinebereich anbietet. Auf meiner Homepage, die sich noch im Aufbau befindet, sollen meine Dienste vorgestellt werden.

Erstellung eines unverbindlichen Angebotes

Ich unterbreite kein direktes Angebot und weise darauf hin, sich je nach Interessengebiet ein unverbindliches Angebot erstellen lassen zu können. Dieses werden dann immer individuell je nach Anfrage und den verbundenen Leistungen an den Interessenten in Mail-Form verschickt.

Aus Auftragsbestätigung wird Vertrag

Sollte er mit dem Angebot einverstanden sein, erteilt er mir ebenfalls in Mail-Form die Auftragsbestätigung. Geschieht kein Widerruf innerhalb 14Tage ist der Vertrag für mich bindend.

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Allgemeinen Geschäftsbedingungen beraten

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Jetzt habe ich gelesen das es früher zwar anders war aber heute mittlerweile die Pflicht besteht seine AGB in die Homepage einzubauen.

AGB nur dem Angebot beilegen

Ich wollte es eigentlich so handhaben, dass ich die AGB jeweils dem Angebot beifüge und natürlich in der Auftragsbestätigung nochmal und bei beiden zusätzlich in der Email darauf hinweise.

Müssen Allgemeine Geschäftsbedingungen auch ohne konkretes Angebot vorliegen?

Da ich ja auf meiner Homepage kein direktes Angebot unterbreite sondern nur die Möglichkeiten aufzeige wofür man ein Angebot erhalten kann und nicht direkt was über die Page verkaufe, muss ich trotzdem da meine AGB platzieren??? Es ist ja kein Online-Shop.

Denn meine Mitstreiter handhaben es auch völlig unterschiedlich. Manch einer hat die AGB auf seiner Seite, ein anderer wiederum nicht.

Ist mein Gedanke absurd es so mit dem Angebot und Auftragsbestätigung zzgl. den beigefügten AGB



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Ich habe die AGB und Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiert

2 thoughts on “AGB auf der Homepage Pflicht?

  1. Hallo Moni, Ich unterbreite kein direktes Angebot und weise darauf hin, sich je nach Interessengebiet ein unverbindliches Angebot erstellen lassen zu können. Dieses werden dann immer individuell je nach Anfrage und den verbundenen Leistungen an den Interessenten in Mail-Form verschickt.

    Generell: Eine AGB auf der Internetseite ist keine Pflicht. Aber es gibt vorgeschriebene Informationspflichten die man am Besten in einer AGB zusammenfasst. Du hast es einfacher, das mit einer AGB zu lösen als viele Kundeninformationspflichten bereitzustellen.

    Auf die Schnelle was so Pflicht ist:

    1. Impressum gem. §5 TMG
    2. Du hast keinen Shop. Deshalb entfällt auch auf der Internetseite die Widerrufsbelehrung. Würde ich aber persönlich reinschreiben. Wäre dann sehr kundenfreundlich
    3. Ebenso die Zahlungs- und Lieferbedingungen. Würde ich auch reinschreiben.

    Tipp:

    Sollte er mit dem Angebot einverstanden sein, erteilt er mir ebenfalls in Mail-Form die Auftragsbestätigung. Geschieht kein Wiederruf innerhalb 14Tage ist der Vertrag für mich bindend.

    Ich gehe davon aus, dass Du nur an Gewerbetreibene Deine Leistungen anbietest. Brauchst im B2B Business KEINE Widerrufsbelehrung. Diese gilt nur im Endkunden (B2C) Geschäft.

    Mal im Groben. Hast Du noch Fragen, dann einfach posten. Komme dann später darauf zurück. Bietest Du ausschliesslich an Gewerbetreibende an, könntest Du auch nur die Netto-Preise auf Deiner HP schreiben. Aber Vorsicht ! Da gibt es Feinheiten, die man beachten muss um einer Abmahnung zu entgehen.

  2. Wie immer einen Nachtrag:
    Hier die Sache mit den Nettopreisen und Unternehmer: Verkauf nur an Gewerbetreibende? – Verkäufer trifft Kontrollpflicht » shopbetreiber-blog.de
    Ist AGB pflicht: AGB bei eBay und Online-Shop – Pflicht oder Luxus?

    Beachte diesen Passus:

    Grundsätzlich steht es jedem Unternehmer frei, im Rahmen seiner gewerblichen Internetpräsenz AGB zu verwenden oder auch nicht. Die Verwendung von AGB ist nicht gesetzlich vorgeschrieben. Werden keine AGB verwendet, so gilt für die Rechtsbeziehungen zwischen den Parteien das Gesetz, im Regelfall das BGB.

    Zwingend vorgeschrieben sind dagegen bestimmte Verbraucher- bzw. Kundeninformationen, die der Unternehmer im Fernabsatz bzw. im elektronischen Geschäftsverkehr vorhalten muss.

    Alles roger ?

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