1&1 Systemfehler

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Ich bin Kunde von 1&1 und zahle monatlich 29.90€. Das komplette letzte Jahr wurde durch einen Systemfehler von 1&1 dieser Betrag nicht von meinem Konto eingezogen (Einzugsermächtigung). Im März wollten sie somit knapp 400€, ohne Vorankündigung, abbuchen (Konto war dafür nicht gedeckt).

Ich habe mich dort direkt telefonisch gemeldet und darum gebeten mir eine genaue Auflistung zu schicken über die nicht eingezogenen Beträge, dabei wurde mir mitgeteilt, dass mir die Rechnung per Email zugesandt wurde, auf eine Email Adresse, welche 1&1 für mich eingerichtet hätte, wovon ich jedoch nie in Kenntnis gesetzt wurde. Mir werden nun weitere Kosten wie Sperrkosten und Mahnkosten aufgelistet.

Ich habe angeboten, eine monatliche Rate von 10€ zu bezahlen, darauf erhielt ich die Antwort, dass dies nicht möglich sei und eine Ratenzahlung von über 30€ das Minimum wäre, dazu sollte ich eine Ratenvereinbarung unterschreiben, mit einer Klausel, welche ausdrückt, dass ich mit dieser Unterschrift auf etwaige Einwendungen hinsichtlich der Schuld, der Höhe und des Grundes absehe.
Habe ich eine Chance dieser Ungerechtigkeit entgegen zu wirken?
Vielen Dank im Voraus.


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Was ist daran ungerecht, dass du jetzt das nachzahlen musst, was du 1 Jahr lang nicht gezahlt hast? Natuerlich musst du das jetzt nachzahlen. Das ist nicht ungerecht sondern ganz normal.

Was ist daran ungerecht, dass man dein laecherliches Ratenangebot mit 10 Euro/Monat abgelehnt und dir statt dessen eine Ratenzahlung von 30 Euro/Monat angeboten hat? Das ist nicht ungerecht sondern ein Entgegenkommen. Rechtlich waerst du jetzt verpflichtet, den Gesamtbetrag sofort zu zahlen.

Die Ruecklastschriftkosten musst du natuerlich auch ersetzen. Schliesslich ist die Lastschrift zurueck gegangen weil du nicht fuer eine ausreichende Deckung gesorgt hattest.

Ueber die Mahnkosten koennte man allerdings wirklich streiten.


Ich denke dass monatliche Abbuchungen, hier die Telefon / Internet Kosten? welche nicht vom Konto abgezogen werden über kurz oder lang jedem auffallen / sollten.
Aber das ist nicht der Punkt, hätte jedoch die nun folgenden Probleme verringert oder erst gar nicht aufkommen lassen. Am einfachsten ist es sachlich an den Punkt zu gehen, du beziehst eine Leistung und hast dafür zugestimmt, dass die Kosten von deinem Konto abgebucht werden. Damit ist die „Bringschuld“ bei der Bezahlung einer Rechnung erbracht.
Zieht der Dienstleister die Rechnungen nicht ein, so ist das erst mal sein Problem.

Aber, Zahlungen verjähren erst nach drei Jahren. Also hat 1&1 einen Anspruch auf Zahlung der offenen Summe.
Die Ratenzahlung ist ein entgegenkommen, das sehe ich auch so, zu klären wäre hier, wie die Verzinsung erfolgt.
Bei der Ratenvereinbarung wirst du den kürzeren ziehen. Unterschreibst du nicht, fordern sie die Summe komplett ein, unterschreibst du, bindest du dich an die Vereinbarung.
Wenn sie ausschlielich die offene Forderung ohne Mahngebühren aber durchaus mit einer angemessenen Verzinsung beinhaltet ist sie okay.
Ich bin nämlich der Meinung, die Mahnkosten und die Kosten für die fehlende Kontodeckung sind von dir nicht zu tragen. Du hast dich verpflichtet eine monatliche Deckung deines Kontos für die 29.90€ sicher z ustellen, nicht für 400 Euro.

Die Einrichtung der Emailadresse wird sicher irgendwo im Paket erwähnt gewesen sein, aber Mahnungen und Forderungen sind so zu stellen, dass deren Empfang sicher gestellt sind, also per Post.

Da die Hauptforderung unstrittig ist, mach 141 ein vernünftiges Angebot, mit dem beide Seiten leben können.


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