Schadenersatz bei falscher Artikelbeschreibung

Hallo,
folgendes ist passiert, ich habe mir in der Bucht ein BMW Cabriolet gekauft.
Als ich das Cabrio entdeckt habe, habe ich mich mit dem Verkäufer in Verbindung gesetzt und wir haben eine Stunde lang telefoniert. Da ich ca. 550km weit weg wohne, habe ich beim Telefonat mehrmals betont, daß ich mich auf wahrheitsgemäße Angaben verlassen müsse.
Im eBayText und auch Telefonisch wurde folgendes gesagt/ geschrieben : top Zustand, KEIN Winter gefahren, Tüv und AU NEU, viele Neuteile. Auf nachfragen am Telefon : die Ledersitze seien im sehr guten Zustand, der Fahrersitz hat einen kleinen Kratzer den man aber sicher mit Lederpflege beheben kann. UNFALLFREI, das Dach sei an 2 kleinen Stellen geflickt ( war auch sichtbar auf dem Foto) ansonsten Top, KEIN Rost und die Rede war von einem leichten Klarlackschaden am Radkasten hinten. Der Verkäufer gab mir schriftlich, daß das beheben des Schadens 130€ kostet.

Also habe ich den Wagen ersteigert und mich gefreut so ein „Schnapp“ gemacht zu haben. Nun bin ich zum Bahnhof habe mir ein Zugticket von Kiel nach Zeitz bei Leipzig gekauft. Dann bei der Versicherung 83.-€ für die Versicherung für die 5 Tagesschilder bezahlt, dann Verwaltungsgebüren auf dem Verkehrsamt und los nach Zeitz.

Als ich dann nach 9 Stunden Zugfahrt endlich in Zeitz angekommen bin, glaubte ich nicht,was ich da gekauft und gesehen hatte. Also folgende NICHTGENANNTE Sachenfand ich vor, ich hatte einen Zeugen dabei :

-das Dach hatte viele kleine Löcher – das komplette Heck war nachlackiert und hatte sehr viele Kratzer – der Schweller rostete von innen nach außen durch (sichtbar), der vermeintlich 130€ Schaden, erwieß sich als Unfallschaden, der schlecht gespachtelt war, und sehr schlecht mit einer Sprühdose lackiert worden ist , nicht mal die Farbe stimmte – der Fahrersitz war total kaputt. Das Leder war total verschlissen das konnte man nicht mehr wegpolieren, denn da war kein Leder mehr – an der Rücksitzbank ist das Leder aufgrund mangelnder Pflege aufgewissen gewesen und laienhaft genäht worden – Heckscheibe war blind und wurde auch mal laienhaft getauscht, alle Nähte waren schief – gruße Roststelle am Abschlussblech (folge des falsch eingestellten Kofferaumdeckels) die Roststelle war ca. 2 Euro groß – die Reifen waren so porös, damit wäre ich nicht nach Hause gefahren, zu gefährlich….und und und …

Ich habe das Auto stehen lassen und bin dann wieder nach Hause gefahren.
Also von Zeitz zurück nach Kiel. Ich habe 275€ Kosten gehabt und war 20 Stunden im Zug.

Habe ich einen Rechtsanspruch auf Schadenersatz meiner Kosten? Ich war doch da und ich hätte das Auto doch auch genommen, nur hat der Verhäufer NUR gelogen und die Bilder waren sicher schon ein paar Jahre alt. Was erst später sah, war das Sommer war auf den Bilern.

Über eure Antworten würde ich mich sehr freuen.

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