Rechtsstreit bei Pferdebesitz

Rechtsstreit bei Pferdebesitz

Hallo ,

wir haben folgendes Problem. Meine Lebensgefährtin hat zusammen mit ihrer „Bekannten“ ein Pferd erworben. Dieses Pferd wurde zuerst gegen ein anders Pferd der Bekannten getauscht. Die Bekannte meiner Lebensgefährtin hat für dieses Pferd einen Preis von 10000 Euro veranschlagt. Man einigte sich auf Zahlung der Hälfte der Summe (5000 Euro), wodurch meiner Lebensg. die Eignerhälfte des Pferdes zugesichert wurde.

Beabsichtigt war das Pferd entsprechend auszubilden und gewinnbringend zu veräussern.
Die monatlichen Fixkosten für den Unterhalt des Pferdes wurden zu 50 /50 geteilt.

Nun nach einem Jahr des Besitzes und einem Jahr voller Krankheitsfälle des Pferdes, möchte die Bekannte meiner Lebensgefährtin, keinen Cent mehr für den monatlichen Unterhalt bezahlen. Der tatsächliche gegenwärtige Wert des Pferdes würde ungefähr 2000 – 3000 Euro betragen.

Fraglich ist, in wie weit der Gegenwert für das Pferd vor einem Jahr 10000 Euro betrug.

Weiterhin wurde kein Kaufvertrag abgeschlossen, sowie kein Vertrag über die Handhabe bei etwaigen Fällen.

Gefordert werden nun weitere 1150 Euro von der Bekannten für die zweiten 50 % des Pferdes.

Anzumerken ist noch, dass die Bekannte auf Grund einer Privatinsolvenz nicht geschäftsfähig ist, jedoch im Vorfeld die ganze geschäftliche Abwicklung mit meiner Lebensg. getätigt hat. Um Schwierigkeiten zu umgehen, wurde ihr Ehemann als Zweitbesitzer im Pferdepass eingetragen.

In wie weit ist meine Lebensg. dazu verpfilchtet die o.g Summe für den Rest des Pferes zu entrichten ?

Müßte nicht der tatsächliche Wert des Pferdes, auch vor einem Jahr bestimmt werden und danach eine Neuschlüsslung der Anteile erfolgen ?

Vielen Dank für eure Antworten



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