Paypal droht mit Inkasso nach Betrug

      3 Kommentare zu Paypal droht mit Inkasso nach Betrug

Hallo,
ersteinmal bin ich sehr froh, dass ich so eine Seite bei google gefunden habe,
da ich weder Zeit, noch dass Geld habe einen Anwalt zu berufen.

Vor circa 3 Wochen, versteigerte ich zwei Saturn Gutscheine im Wert von 300,- EUR.
Käufer bezahlte per PayPal, und ich schickte die Gutscheine (leider ohne Einschreiben und auch unversichert) los.
Das Geld überwies ich umgehend auf mein Konto.
Kurz darauf erhielt ich eine email, dass ich bei PayPal mit 300,- in der Kreide stehe, da der Käufer die Buchung storniert hat.
(Wie ich erst heute telefonisch von einem PayPal Mitarbeiter erfahren habe, hat der Käufer angegeben sein PayPal Konto sei gehackt worden, meine aber selber dass ich offenbar betrogen worden war und dass ich dafür haftbar bin).
Für die Sendung des Briefes mit den Gutscheinen habe ich Zeugen.
Meine Frage nun wie ich mich verhalten soll, eine Verweigerung der Zahlung würde zu Einberufung eines Inkassounternehmens führen, trotzdem hoffe ich doch sehr, dass ich um die Zahlung herumkomme.

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3 Kommentare zu “Paypal droht mit Inkasso nach Betrug

  1. Helferlein

    Hallo Julian, ich bin über den Verkauf der Gutscheine etwas erstaunt.
    Da ersteigert jemand für 300 Euro Gutscheine im Wert von 300 Euro und muss noch die Versandkosten tragen.
    Jetzt frage ich mich, an wen hast du die Gutscheine denn nun gesendet?
    Stimmt die Adresse mit der des Käufers überein?
    Hast du schon Anzeige bei der Polizei erstattet?

    Wenn du nun die 300 Euro bei Paypal einzahlst, hast du ja erst mal vor denen Ruhe.
    Dann steht für dich der Verlust der Gutscheine im Raum.
    Also kommt es dann drauf an, wo sind die Gutscheine verblieben?
    Irgendwer muss sie ja erhalten haben.
    Kannst du dazu was sagen?
    Das Helferlein

    Reply
  2. Julian

    Hallo,
    ja die Ebay Adresse stimmt mit der des Käufers überein, der Ebay Name ist auch der gleiche wie der Paypal Name,
    nur der Nachname der Adresse war anders, aber Straße etc gleich.
    Anzeige bei der Polizei habe ich noch nicht erstattet.
    Kann mir aber auch nicht vorstellen, dass das was bringt, zumal die Gutscheine ja auch unversichert verschickt worden sind.
    Ich bin eher verärgert, dass PayPal so einfach das Geld abzieht, und würde eher dahingehend ansetzen, diese Summe nicht zu begleichen, da ich die Gutscheine eh nicht wiedersehen werde.
    Meine Frage ist eher ob ein Inkassoverfahren seitens PayPal rechtens ist.

    Danke für deine Antwort
    Gruß Julian

    Reply
  3. Schlappeseppel

    Davon kannst Du mal ausgehen. PayPal ist KEINE Bank sondern nur ein Treuhänder. Was zwischen Käufer und Verkäufert abläuft ist denen wurscht !

    Klag nun mal in Luxemburg !?!

    Nun mal unter uns. 300 Eur sind kein Pappenstiel. Sowas versendet man nur gegen Einschreiben ! Paypal hat ersteinmal richtig gehandelt. Einfach mal deren AGB durchlesen.

    Also zu den Cops gehen und Strafanzeige wegen „Warenkreditbetruges“ stellen. Das solltest Du mal als Erstens machen. Vielleicht ist der Käufer schon bekannt ?

    Ferner ersteinmal schriftlich das PayPal mitteilen und denen die Tagebuch-Nr. bzw. Kopie der Strafanzeige mit zukommen lassen. Aber eigentlich vergebene Mühe….

    Du hast zwar Zeugen, dass die Gutscheine versendet wurden, aber Du trägst das Versandrisiko. Also dann z.B. bei der DHL das reklamieren. Briefe sind aber nicht versichert……

    Irgendwie hast Du „geloost“…….. !!!!

    PS
    Hatte einen anderen Fall mit ebay. Hier mal die Antwort zum Nachdenken. Herr PayPal wird Dir das Gleiche in etwa schreiben:

    Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir nicht eingreifen. Unser Online-Marktplatz ist der Ort, an dem wir Käufer und Verkäufer zusammenbringen. Wir schaffen den Rahmen für einen sicheren Handel (z.B. mit dem Bewertungssystem). Der Vertrag kommt aber zwischen Käufer und Verkäufer zustande. für die korrekte Abwicklung können nur die Handelspartner selbst Sorge tragen.

    Reply

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