Mündliche Zusage über Ausstattung beim Autokauf

Mündliche Zusage über Ausstattung beim Autokauf

Hallo,

meine Frage bezieht sich auf einen Autokauf und die Ausstattung des Fahrzeugs.
Ich habe bei einem Autohaus angerufen und gesagt, dass ich einen VW Tiguan kaufen möchte. Als sehr wichtig habe ich dem Verkäufer (VK) Automatik, Diesel, Anhängekupplung und Rückfahrkamera angegeben.
Der VK bot mir einen Wagen per Telefon an und nannte mir sehr viele Sonderausstattungsmerkmale, die das Auto hatte. Ich fragte ihn in diesem Gespräch ob die Rückfahrkamera dabei wäre. Er wusste es nicht und sagte „eventuell“.
Er faxte mir den Vertrag zu und ich rief ihn daraufhin nochmals an und fragte ihn, ob das Auto eine Rückfahrkamera hat oder nicht. Er sagte: Ja und Parklenkassistent.
Meinem Mann bestätigte der VK die gleiche Frage bei einem separaten Telefonat ebenfalls.
Der Vertrag wurde von mir unterschrieben und zurückgefaxt. 1 Woche später waren wir nun in diesem Autohaus und wollten den Brief abholen.
Mein Mann bat den VK uns eine genaue Auflistung der Ausstattung zu geben. Er druckte alles aus, wir schauten es an und wurden dann stutzig, da ein anderer Radio angegeben war (nicht der, der für die Rückfahrkamera notwendig ist).
Es ging eine Weile hin und her bis der VK zugab, dass dieses Auto keine Rückfahrkamera hat. Er sagte wörtlich: „das war ein Fehler von mir, ich wusste, wie wichtig Ihnen diese Kamera ist, und nun ist sie nicht dabei“.
Ich verlangte die Nachrüstung dieser Kamera aufgrund der mehrmaligen Zusage nach unserer Nachfrage speziell nach dieser Ausstattung. Er meinte, das würde er nicht machen, da die Nachrüstung ca. 4000,–Euro kosten würde. Wir könnten das so akzeptieren (zum gleichen Preis-keinerlei Preisnachlass) oder vom Vertrag zurücktreten. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht.
Wie ist die Rechtslage? Er hat meinem Mann und mir getrennt voneinander gesagt, dass die Kamera drin ist und er hat zugegeben dass er einen Fehler gemacht hat („wo Menschen arbeiten, passieren Fehelr“).
Wir möchten auf keinen Fall vom Vertrag zurücktreten, da wir dieses Auto haben wollten (unser altes Auto haben wir einen Tag nach Vertragsabschluss verkauft!!! und wir brauchen dieses Auto ganz dringend.
Das ist richtig, aber dann muss er doch auch dafür gerade stehen oder?
Das Autohaus hat doch sicherlich eine Versicherung für derartige Fälle?
Kann ich darauf bestehen, die Kamera einzubauen?

Der VK bespricht den Fall mit der Geschäftsleitung und ruft mich Montag an. Es würde mich freuen, wenn mir jemand antwortet.
Vielen lieben Dank!



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