Mahnung, Verzug

Mahnung, Verzug

Ein Dozent D soll sein Honorar laut Vertrag am Ende des Monats, in dem die Honorartätigkeit stattfand, zum Beispiel 30.06., von seinem Arbeitgeber A erhalten. Dieser zahlt jedoch nicht und gibt vor erst nach Rechnungseingang zahlen zu wollen, obwohl davon im Vertrag nichts steht. Die Rechnung geht erst am 31.07. ein und enthält keinen Hinweis auf eine Zahlungsfrist. A zahlt bis 31.08. immer noch nicht und reagiert nicht auf Zahlungsaufforderungen.

Fragen:
1) Verzug: Wann ist A mit der Zahlung in Verzug gekommen? Am 01.07., also einen Tag nach vertraglich festgelegtem Zahlungsdatum? Oder: 30 Tage nach dem vertraglich festgelegten Zahlungsdatum, also 31.07.? Oder: Erst 30 Tage nach Eingang der Rechnung? Oder gar nicht, weil keine Zahlungsfrist in der Rechnung stand?

2) Mahnung: Hätte D laut § 286 Abs. 2 BGB mahnen oder nicht mahnen müssen?

3) Wie soll D nun weiter vorgehen? Mahnbescheid? Verzugszinsen? Mahngebühr? Inkassounternehmen?

Ein interessanter, fiktiver Fall.



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