Leihgabe; Motorradbekleidung nicht zurück erhalten

Leihgabe; Motorradbekleidung nicht zurück erhalten

Hallo,

ich hoffe, ich schreibe in den richtigen Foren-Bereich

Folgende Situation:
Vor geraumer Zeit hat eine Freundin ihrem mittlerweile Ex-Freund Motorradbekleidung im Wert von 250 € ausgeliehen.
Seit nunmehr 6 Wochen rennt sie ihm ständig hinterher, dass er ihr die Sachen zurück geben soll. Er hat immer neue Termine genannt, bis wann er die Sachen vorbeibringt. Allerdings hat sich bisher nichts getan.

Was tun? Anzeige? Ich habe gehört, dass Anzeigen in denen es im derartige Beträge geht, keine sonderliche Beachtung geschenkt bekommen.

Allerdings sind 250 € auch kein Taschengeld, wodurch ich mich auf §604 des BGB stütze.

Information am Rande, der Entleiher ist auf Bewährung. Aus welchem Grund ist unbekannt. Würde eine Anzeige einfluss auf seine Bewährung haben?

Sie hat ihm auch bereits mit einer Anzeige gedroht, allerdings nimmt er diese Drohung nicht für voll, da er der Meinung ist, dass die Anzeige unterm Schreibtisch landet.

Schonmal danke im Voraus!



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2 thoughts on “Leihgabe; Motorradbekleidung nicht zurück erhalten

  1. Bitte spare dir das Geld für Einschreiben mit Rückantwort.
    Kostet ~ 4 Euro und bringt nichts.
    Ein einfacher Brief reicht in dem sie ihm eine Frist zur Rückgabe setzt mit Androhung eines gerichtlichen Mahnbescheides.
    Sollte beides nicht fruchten, dann Anzeige bei der Polizei stellen.
    Letztlich kann es aber durchaus auf einen Rechtsstreit hinzu laufen.
    Das Helferlein

  2. Falsch.
    Wer etwas möchte, der muss es später auch beweisen können.
    Hier geht um eine Willenserklärung.

    Hat auch wenig Beweiskraft. Der Empfänger kann behaupten, Kuvert war leer.
    Wenn Einschreiben, dann Brief unter Zeugen kuvertieren und mit Zeugen zur Post bringen.

    Auch andere Arten der Mahnung werden vom Gericht anerkannt.
    Problem bei Zustellung einer Mahnung durch Gerichtsvollzieher.Die Kosten.
    Für den Gläubiger besteht eine Schadensminderungspflicht.
    Diverse Gerichte finden eine Schadenspauschale von €15.- als zu hoch.

    In diesem Fall wurde der Schuldner einige Male gemahnt (Mahnungen sind an keiner Form gebunden, können also auch mündlich erfolgen).Er hat nicht reagiert, also ist er in Verzug.
    1.) Möglichkeit, Schadensersatzforderung über €250.-, (Mahnbescheid beantragen. Forderung ist dann €250.- + €23.- Kosten Mahnbescheid.
    2.) Möglichkeit, sofort da der Schuldner in Verzug ist und vermutlich einem Mahnbescheid widerspricht, Klage einreichen.

    Zusätzlich, Anzeige wegen Unterschlagung.

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