KFZ-Werkstatt: Reparatur ohne Absprache

KFZ-Werkstatt: Reparatur ohne Absprache

Hallo ich habe folgendes Problem mit einer Werkstattreparatur. Meine Frage hierzu ist wie ich am besten vorgehen kann, bzw. ob es sich lohnt dafür einen Anwalt einzuschalten oder gar vor Gericht zu gehen.

Zum Sachverhalt:
Anfang Februar ging bei meinem Auto die Dieselpumpte kaputt.
Einfache Diagnose: Beim einschalten der Zündung brummt diese unterm Sitz (hatte vorher schon komische/schwergängige Geräusche gemacht). So nun war es still und das Auto sprang nicht mehr an.
Also ab in die Werkstatt des Vertrauens meiner Eltern/Schwester.

Dieser meinte das Auto müsste auch ohne Pumpe anspringen können. Mein Auftrag war Abschleppen und Dieselpumpe (Förderpumpe) tauschen.
Ende vom Lied, er hat es gemacht nur zusätzlich den Raildrucksensor getauscht und einen Liter Öl nachgefüllt, beides jeweils ohne nachfrage aber berechnet!
Bei BMW kostet die Reperatur 285 Euro für Dieselpumpe bei ihm 300 Euro (freie Werkstatt) ok ist ja noch egal (hauptsache die Teile sind Original), das zweite Teil schlägt allerdings mit ca. 400 Euro zubuche, ohne das ich jemals gefragt wurde, das ist das doppelte, ist das rechtens? Darf er es einfach ohne Rücksprache machen, es ist ja schließlich über das doppelte vom Ursprungsbetrag mit dem zu rechnen war.

Er behauptet nun in meinem Widerspruchschreiben, das es Zeugen gibt die die Absprache bestätigen können, dieser Zeuge sei meine Schwester (war am Tag dabei als ich der Werkstatt mein Problem schilderte).
Diese kann das nicht bestätigen! Ihre Aussag: Dass das Fahrzeug nicht anspringt kann viele Ursache haben, genaueres kann man erst ab der Fehlerspeicher Auslesung sagen. Somit war das nicht mit mir abgesprochen das der Raildrucksensor getauscht wurde. Ich wollte nur das die Pumpe getauscht wird.

Mein Problem jetzt:
Habe Widerspruch eingelegt gegen die Rechnung aber jetzt doch bezahlt, da meine Schwester und Eltern ihn immer gut geredet haben.

Heute bekam ich das Antwortschreiben auf den Widerspruch von mir (wie oben beschrieben, das der Raildrucksensor, mit absprache war).
(vllt. zu tief im Detail, dann bitte ignorieren) Nächster Punkt, der Einbau des Drucksensor ist nicht richtig erfolgt, habe von BMW direkt die Einbauanleitung erhalten, die Profildichtung hätte laut dieser Anleitung erneuert werden müssen (und nicht kann, wie er behauptet, vorallem wenn das Auto schon über 300k km hat).

Kann ich hier noch etwas tun? Oder hab ich durch die Bezahlung alles verbaut. Es geht um 400 Euro.
Es sind noch andere knackpunkte die mich wirklich ärgern, was durch die Werkstatt zerstört wurde, aber ich nicht nachweisen kann (z. B. Innenaustattung, Klimaanlagebedienteil -> Displaybruch).

Vielen Dank für eure Ratschläge im vorraus.



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