Käufer will Geld zurück, da Ware angeblich beschädigt

Hallo.
ich komme gleich zur Sache und vielleicht kann mir jemand helfen. Folgende Situation:
Bei einer ebay-Auktion habe ich eine neue und originalverpackte Kamera verkauft,
die lediglich zu Vorführzwecken einmal ausgepackt wurde
Der Verkäufer hat sich nach Erhalt per Mail bei mir gemeldet und schreibt, dass sie einen Kratzer hat und
er sein Geld zurück überwiesen haben will. Die Kamera versendet er dann wieder an mich zurück.
Verschickt habe ich sie weder mit Kratzern oder anderen Gebrauchsspuren.
In meiner Auktion konnte man auch folgendes lesen: Da es sich um eine private Auktion handelt, kann ich persönlich keine Garantie gewähren.
Umtausch oder Rückgabe sind ausgeschlossen!
Nun teilt mir der Käufer in seiner letzten Mail mit, dass ich nach seinem Anwalt vor Gericht „keinerlei rechtliche Handhabung habe und ich die Kamera sowieso zurücknehmen müsse“. Den Grund nennt er nicht, ich könne mich telefonisch oder schriftlich bei seinem Anwalt erkundigen.
Sein Anwalt wird alles „klären“, wenn ich bis zum 27.09.2010 das Geld nicht wieder auf seinem Konto ist.

Kann mir jemand helfen, kann man das ernst nehmen und wer ist nun im Recht ?
Wenn mehr Informationen benötigt werden, gebt kurz Bescheid

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3 Kommentare zu “Käufer will Geld zurück, da Ware angeblich beschädigt

  1. Anonymous

    Haben Sie einen Zeugen, der beim Einpacken anwesend war und bestätigen kann, dass die Kamera da keinen Kratzer hatte? Dann sollten Sie gute Chancen haben.

    Wenn Sie das Gewährleistungsrecht nicht ausdrücklich ausgeschlossen haben, sondern nur Teile dessen (Umtausch, Rückgabe), spricht innerhalb der ersten 6 Monate die gesetzliche Vermutung dafür, dass die Kamera bereits mangelhaft bei dem Käufer eingetroffen ist, soweit sich dieser Mangel überhaupt als wahr erweist und dieser nicht nur ein bloße Behauptung ist, um schnell das Geld zurück zu bekommen.

    Haben Sie sich denn mal ein Foto der Mängel / Kratzer schicken lassen?

    Reply
  2. Anonymous

    m. E. geht geht das in dieser Form nicht,

    da der gechilderte Sachverhalt als nicht glaubwürdig einzustufen wäre würde ich jedoch den schon gezahlten Betrag über Rücklastschrift von meiner Bank einziehen lassen und nicht erst auf eine Rücküberweisung des Verkäufers warten.

    Rücklastschrift geht doch bei einer Überweisung gar nicht…. mann oh mann das weiss sogar ich

    mal sehen wann ich das geld zurückbekomme. nehme nicht an dass er auf das geld aus ist, vlt. stimmt die geschichte ja wirklich oder es ist was anderes mit dem artikel passiert.

    wieso kann ich es nicht so machen wie oben erwähnt? ich will den kaufvertrag ja erfüllen, wenn der verkäufer dies in der nachfrist nicht kann, ist es zwar dumm für ihn aber es kann mir im endeffekt egal sein?

    ist ja toll was Sie alles wissen, aber man kann sich auch einmal irren und irren ist menschlich

    ch denke das er selbst bei einer Nachfrist nicht erfüllen kann, versuchen Sie es doch dann wird es sich zeigen

    Reply
  3. Anonymous

    Wenn ein Verkäufer die gelieferte Ware nicht herausgeben möchte, kann man diesen u.a. dazu verklagen und ersatzweise Schadensersatz verlangen.

    Wenn der Verkäufer den Artikel per Paket versendet hat, könnte man diese Angaben ggf. per Sendungsverfolgung überprüfen.

    Und natürlich kann es zu Verzögerungen kommen, wenn der andere Käufer zum Beispiel sein falsches Paket wegen Urlaubs etc. z.B. erst später beim Postamt abholt und eine Weitersendung verweigert oder die Rücksendung sich verzögert.

    Nach persönlichen Erfahrungswerten tendiere ich zu der Annahme, dass ein Verkäufer, der aufgrund eines niedrigen Erlöses vom Kaufvertrag loskommen will, wohl eher schon vor Absendung des Artikels, zum Teil sogar vor einer Überweisung die Kaufabwicklung vereiteln wird. Ggf. lohnt es sich im genannten Fall eher, freundlich und dezent am Ball zu bleiben und noch ein wenig abzuwarten.

    Reply

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