Inkasso: Warenwert und Verzugszinsen ohne Kosten überweisen

Irgendjemand hat ein Schreiben von so einem Unternehmen bekommen mit folgenden Kosten drauf:

  • – Warenlieferung: 4,99 €
  • – Verzugszinsen: 0,13 €
  • – Gläubigerkosten, Gläubigerauslagen: 0,00 €
  • – Inkassokosten laut gem. §§ 280 , 286 BGB : 58,50 €
  • – Geb. für Ratenzahlung/Vergleich: 0,00 €
  • – Auslagenpauschale gem. §§ 280 , 286 BGB : 11,70 €
  • – verauslagte Kosten: 0,00 €
  • – abzgl. geleisteter Zahlungen: 0,00 €
  • _______________________________
  • Zahlungsrückstand: 75,32 €

Jetzt zu meiner Fragen: Muss der jenige die Kosten komplett an das Inkasso Unternehmen zahlen? Laut Internet „nein“.

Was nur zu zahlen wäre, ist der Warenwert und Verzugszinsen an den Mandanten „Snapfish“.
Stimmt das oder nicht? Darüber hinaus heisst es in dem Schreiben im Kleingedruckten auch:

Bitte beachten Sie:“Ein Gerichtsverfahren ist teuer. Ein rechtskräftiger Schuldtitel kann 30 Jahre gegen Sie zur Zwangsvollstreckung, Lohnpfändung und Abgabe der Vermögensauskunft verwendet werden. Eine möglich Eintragung ins Schuldnerregister Ihres Amtsgerichts kann für Ihre Kreditwürdigkeit verhängnisvoll sein.“

   Beitrags Navigation in der Kategorie


2 Kommentare zu “Inkasso: Warenwert und Verzugszinsen ohne Kosten überweisen

  1. Anonymous

    Aus meiner Sicht stimmt das soweit. Allerdings bin ich kein Anwalt und ein solcher kann dir sicherlich besser weiterhelfen. Ich erlebe immer wieder dass man sich über Inkasso Unternehmen und deren Forderungen aufregt. Als Firmengründer habe ich selbst Inkasso Unternehmen die mir bei der Eintreibung offener Rechnungsbeträge helfen. Daher weiß ich dass es auch seriöse Inkasso Unternehmen gibt (bestes Beispiel: https://tilbago.ch/inkasso-schweiz/ in der Schweiz). Ich würde zahlen, sonst wirds mit der Zeit nur teurer.

    Reply
  2. Meike

    Die Frage ist, ob die Warenlieferung erfolgt ist. Also wurde etwas für 4,99 € bestellt und wurde es auch geliefert und dann nicht bezahlt? Dann kann der Gläubiger nach Verzugssetzung ein Inkassounternehmen z.b.  http://www.ra-wollangk.de beauftragen und die Kosten dafür muss dann in der Tat der Schuldner übernehmen. Sollte es diese Warenlieferung nie gegeben haben, muss natürlich auch nichts bezahlt werden. Bei weiteren Fragen einfach mal bei der Anwältin melden?

    Reply

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.