Ebay AGB §10 Nr.1

      2 Kommentare zu Ebay AGB §10 Nr.1

Hallo, hat jemand im Forum praktische Erfahrungen mit dem § 10 Nr. 1 der Ebay AGB in Bezug auf Angebotserlöschung und Gebotsgültigkeit ? Beispiel: ein Artikel wird zu € 100,– eingestellt und Bieter A bietet € 100,–. Ein Bieter B bietet € 101,– und damit erlöscht das Gebot A. Ein Bieter C bietet € 102,– damit erlöscht das Gebot B, der Bieter C zieht aber sein Gebot (ob berechtigt oder nicht) zurück. Das Angebot wird beendet.

Ist in dem Fall nach den AGB von Ebay ein Kaufvertarg entstanden, oder nicht ? Und wenn ja mit wem ?

Hier der Wortlaut der entsprechenden AGB-Stelle:

……..Das Gebot erlischt, wenn ein anderer Bieter während der Angebotsdauer ein höheres Gebot abgibt. Bei Ablauf der Auktion oder bei vorzeitiger Beendigung des Angebots durch den Anbieter kommt zwischen Anbieter und Höchstbietendem ein Vertrag über den Erwerb des Artikels zustande, es sei denn der Anbieter war gesetzlich dazu berechtigt das Angebot zurückzunehmen und die vorliegenden Gebote zu streichen. Nach einer berechtigten Gebotsrücknahme kommt zwischen dem Mitglied, das nach Ablauf der Auktion aufgrund der Gebotsrücknahme wieder Höchstbietender ist und dem Anbieter kein Vertrag zustande. Anbieter und Höchstbietender können sich einigen, dass ein Vertrag zustande kommt.

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2 Kommentare zu “Ebay AGB §10 Nr.1

  1. Helferlein

    Hallo, wenn C sein Angebot zurück zieht kommt wie in den AGB beschrieben weder mit ihm noch mit einem davor bietenden also B ein Vertrag zustande. Der Anbieter und Höchstbietender (B) können sich aber darauf einigen, dass ein Vertrag zustande gekommen ist.
    Das bedeutet also, wenn ich einmal überboten wurde, bin ich raus aus der Sache, so jedenfalls sehe ich die Sachlage.
    Das Helferlein

    Reply
  2. Schlappeseppel

    Passt auch irgendwie nicht zum Thema …..

    stimmt irgendwie schon, aber ebay und Paypal sind irgendwie Eines geworden. Ich hatte hier schoneinmal gepostet, dass mehrere Händler die richtig „sattes“ Geld auf Ihrem PayPal Konto hatten, geklagt haben, weil PP aus irgendwelchen fadenscheinigen Gründen das Konto eingefroren hatten. Der eine Händler kam erst nach 4 Monaten unter zuhilfenahme eines RA an seine 30.000 Euronen wieder dran. Ich hatte mal rund 1000 Eur auf dem PP Konto. Plötzlich kam eine Info, dass ich mich legitimieren solle. D.H. Ausweiskopie und Gewerbescheinkopie an PayPal senden. Ich hatte Glück, nach 8 Tagen konnte ich wieder über mein Konto verfügen. Dreimal dürft Ihr raten was ich dann sofort gemacht habe…..

    Firmen die Waren oder Dienstleistungen in der BRD anbieten, müssen sich nach den deutschen Spielregeln halten. D.h. dass ein Verbraucher natürlich in der BRD gegen ebay oder PayPal klagen kann. Wir Händler sind aber wieder die Dummen. Im B2B Geschäft kann man individuelle AGB vereinbaren. Also Verträge unter Geschäftspartner.

    Reply

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