Ärger mit Gebrauchtwagen

Ärger mit Gebrauchtwagen

Hallo!
Ich habe am 09.05.11 einen gebrauchten Opel Vectra bei einem Händler gekauft. Der Vertrag läuft auch unter Gewerbe, nicht Privat. Der Wagen wurde im Internet für 2500 Euro angeboten. Direkt vor Ort stand ein Kaufpreis von 4000 Euro dran. Er blieb aber bei dem Preis aus dem Internet. Auf meine Frage ob der Wagen denn Mängel hätte, erhielt ich die Antwort alles sei in Ordnung. Er bietet den Wagen nur günstiger an weil er noch immer keinen Käufer gefunden hat, aber noch weiter könne er im Preis nicht runtergehen. Auf den ersten Blick sah der Wagen auch gut aus. Ich entschied mich also für den Kauf. Der Kaufvertrag besteht nur aus einer Seite, auf der Fahrzeugtyp und Kaufpreis vermerkt ist. Unter sonstiges schrieb er: Ohne Garantie und Gewährleistung Motor und Getriebeschaden. Weiter nichts. Keine Aufgeführten Schäden oder so. Er versicherte mir der Punkt unter sonstiges hätte keinerlei Bedeutung, er würde das bei jedem Gebrauchtwagen reinschreiben. Auf dem Rückweg versagte dann die Servolenkung, ausserdem klapperte der Motor. Ich habe den Wagen einer Werkstatt vorgeführt. Die stellten eine defekte Motorkette und Servolenkung, sowie Klimaanlage fest. Laut der Werkstatt gab es diese Mängel bereits vor meinem Kauf. Der Händler müsste davon gewusst und mich wissentlich belogen haben. Ich dachte eigentlich ich hätte keine Chance, wegen dieser Klausel im Vertrag. Nun habe ich gehört das jeder Händler eine gesetzliche Gewährleistungspflicht hat, die er nicht umgehen kann. Und das solche Vertragsklauseln ungültig sind. Das der Händler in den ersten 6 Monaten beweisen muss das der Wagen beim Kauf Fehlerfrei war oder aber kostenfrei die Schäden beseitigen muss. Ich rief also bei dem Händler an. Er sagte mir für ihn würde keine Gewährleistungspflicht bestehen, weil ich ja dafür unterschrieben habe. Ausserdem gäbe es für einen Wagen der Preisklasse sowieso keine Gewährleistung. Er meinte ganz frech, bei dem Preis hätte ich mich halt fragen sollen warum der so günstig ist. Darauf das er mir den Wagen als Fehlerfrei verkauft hat, ist er weiter gar nicht eingegangen. Meine Frage ist jetzt kann ich trotzdem auf die Gewährleistungspflicht bestehen? Vielleicht sogar über einen Anwalt? Oder hat er recht wenn er sagt ich habe ja unterschrieben? Ich befürchte ja auch das er mir diesen Punkt unter sonstiges negativ auslegt. Kann er das so drehen das ich den Wagen mit Motorschaden gekauft habe? Wäre schön wenn mir da jemand weiter helfen könnte. Hoffe ich hab alles klar genug formuliert und nichts wichtiges vergessen…



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