Abgelehnter Widerspruch trotz Nivilierung?

Abgelehnter Widerspruch trotz Nivilierung?

Hallo an die Community.

Meine Frage betrifft einen Versicherungsnehmer der eine Versichrung bei einem PKV Anbieter abgeschlossen hatte.
Anfang März 2010 wurde der Antrag gestellt mit dem Versicherungsbeginn 01.08.2010. Anfang April sollte dieser Vertrag auf den 01.05.2010 vorgezogen werden. Dem Antragsteller wurde vom zuständigen Mitarbeiter gesagt, dass er wiederum eine Widerufsfrist auf den Vertrag von 14 Tagen habe, da die alte Widerrufsfrist damit erloschen ist (war ja eh abgelaufen), und der Vertrag wie eine Neubeantragung behandelt werden würde.
Der Antragssteller widerrief den vorgezogenen Vertrag, auf Grund der Aussage des Vermittlers. Einen Versicherungsschein erhielt der Antragssteller erst am 30.04.2010. Normalerweise erst ende Juli oder Anfang August 2010.
Mittlerweile hat der PKV Anbieter alle Widersprüche mit dem Hinweis auf das Datum des ersten Antrages abgewiesen und den ersten Beitrag abgebucht.
Der Antragsteller berief sich in seinem Widerspruch auf die Nivilerung.
Das andere Problem ist noch, dass der Betroffene mittlerweile bei einem anderen Anbieter ist, da über einen Zeitraum von 14 Tagen keine Rückmeldung des Anbieter kam ob der Widerspruch akzeptiert wurde oder nicht.

Wie ist denn nun die genaue Rechtslage? Kann und darf der Betroffene den Beitrag zurückbuchen lassen oder ist er an den Vertrag gebunden?



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