gegnerische Versicherung kürzt massiv SV-Gutachten

Hallo zusammen,

ich hatte vor einiger Zeit einen unverschuldeten Verkehrsunfall. Erstkontakt und Anerkennung der Eintrittspflicht durch die gegnerische Versicherung (Allianz) liefen problemlos.
Ich habe mich zur fiktiven Abrechnung gemäß Sachverständigengutachten entschlossen und relativ zügig eine Überweisung von der Allianz erhalten. Allerdings wurden im Gutachten massive Kürzungen (v.a. bezüglich Arbeitslohn) vorgenommen.
Mir ist bewusst, dass die gegnerische Versicherung im Rahmen der Schadensminderungspflicht solche Kürzungen vornehmen darf. Allerdings muss sie sich doch hierbei an gewisse Richtlinien halten, die bereits durch diverse Gerichtsurteile definiert wurden (Stichwort: Vorschlag eines günstigeren Referenzbetriebes, der aber zum einen „mühelos und ohne weiteres zugänglich“ sein muss und zum anderen muss die Arbeit der Referenzwerkstatt der einer Fachwerkstatt „gleichwertig“ sein).
Beide Kriterien werden vom Referenzvorschlag der Allianz ganz klar nicht erfüllt, da die vorgeschlagene Werkstatt sich zum einen in einer Entfernung von 20,8 km befindet (Entfernung nächste Markenwerkstatt 4km) und es sich zum anderen um eine Partnerwerkstatt der Allianz handelt (somit kann man hier von vertraglich vereinbarten Sonderkonditionen ausgehen).
Ich habe dies auch so der Allianz mitgeteilt; diese antwortet mir aber jetzt einfach nicht mehr und stellt sich tot…
Kann ich mir zur Realisierung des Restbetrages nun problemlos einen Anwalt nehmen ohne Angst haben zu müssen, den Betrag doch nicht zu erhalten bzw. auf den Anwaltskosten sitzen zu bleiben (habe leider keine Rechtschutzversicherung).
Kennt sich hier jemand mit der Thematik gut genug aus oder hat vielleicht selbst schon Erfahrungen in dieser Hinsicht gesammelt?
Für Antworten wäre ich Euch sehr dankbar!



AnwaltOnline | Frag einen Anwalt

Ihre Rechtsfrage einem Anwalt stellen. Sie haben eine Rechtsfrage und möchten diese gern einem Anwalt vorstellen? Wir haben die Lösung für Sie.
In Kooperation mit AnwaltOnline können Sie über dieses Formular Ihre Rechtsfrage direkt an einen Anwalt senden. 

Ihr AnwaltOnline – Anwalt sagt Ihnen vorher, was Ihre Beratung kosten würde. Anders als bei anderen Anbietern können Sie Ihre Frage kostenlos und unverbindlich stellen – es fallen keinerlei Einstellgebühren an. Wenn Sie die Kosten nicht übernehmen wollen, sagen Sie einfach Bescheid. Auch wenn wir nichts mehr von Ihnen hören, kommt kein Auftrag zustande und fallen keine Kosten an. Vielmehr wird die Beauftragung erst wirksam, wenn Sie sich hierfür entscheiden und die veranschlagten Kosten überweisen. Bei AnwaltOnline haben Sie die volle Kostenkontrolle.





Ich habe die AGB und Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiert

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.