Vorsätzliche Körperverletzung

Ich habe eine Frage bezüglich einer Vorladung wegen vorsätzlicher Körperverletzung die ich heute durch die Polizei bekommen habe. Vor zwei Wochen waren wir in einer bekannten Diskothek, in der wir uns eine eigene Lounge gemietet haben.

Gegen 2:30 Uhr – 03:00 Uhr ist unsere Wodka-Flasche kaputt gegangen, worüber ich mich sehr aufgeregt habe, da ich bezahlt habe. Ich bin dann zu einem Türsteher gegangen um den Schuldigen, der die Flasche kaputt gemacht hat aus dem Club schmeißen zu lassen (Man sollte dazu sagen das ich betrunken war).

Vorladung zur Polizei wegen vorsätzlicher Körperverletzung

Daraufhin hat mich eine „Freundin“ am Arm gepackt, da sie nicht wollte das unser gemeinsamer Freund heraus geschmissen wird. Hatte davon im Nachhinein einen grün-blauen Fleck der ziemlich weh getan hat. Ich habe die „Freundin“ daraufhin geschubst, so das Sie unglücklich gefallen ist und mit einem gebrochenen Arm ins Krankenhaus musste.


Habe nun eine Vorladung aufgrund „Vorsätzlicher Körperverletzung“ erhalten. Was soll ich tun? Sollte ich deswegen zu einem Anwalt gehen? Bin bisher nicht vorbestraft.



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3 thoughts on “Vorsätzliche Körperverletzung

  1. Guten Morgen, der grün-blaue Fleck ist wie auch der gebrochene Arm eine Körperverletzung.
    Der polizeilichen Vorladung musst du nicht nachkommen. Gehst du aber dort hin, wird alles was du dort sagt, für oder gegen dich verwendet.

    Ich würde in einem solchen Fall den Weg zur „Freundin“ suchen und versuchen das Problem ohne Polizei, die Anzeige kann zurück gezogen werden, und ohne Anwalt zu klären.

    Sollte das nicht klappen, ist ein Anwalt anzuraten der sicherlich froh sein wird, wenn der polizeilichen Vorladung nicht nachgekommen wurde. Das dem so ist steht in § 161a StPO.
    Nur der Staatsanwalt oder ein Richter kann die Vorladung anordnen.

    Das Helferlein

  2. Vielen Dank für die Antwort. Das mit der Einigung außerhalb Gericht habe ich bereits mehrfach versucht, jedoch ohne Erfolg, habe mich für das Schubsen auch mehrfach bei Ihr entschuldigt, ohne Reaktion.

    Dann wird es wohl keinen Weg ohne Anwalt geben oder ? Das wird ja dann ein recht teurer Spaß… einfach zur Polizei gehen und denen meine Version der Geschichte zu erzählen wäre also keine gute Idee ?

  3. Tja, was ist denn deine Version? Allem guten Willen zum trotz, du hast einem anderen einen Schaden zugefügt.
    Die strafrechtliche Seite wird schnell abgehandelt sein, da steckt wohl eher auch der Wunsch nach einem Schmerzensgeld dahinter. Würde mal raten, 400-500 Euro sind da durchaus drin. Vielleicht noch Verdienstausfall und hastenichtgesehen.

    Wenn jetzt auch nicht Anwaltskosten hinzu kommen und du selbst auch das Gefühl hast über zu reagiert haben, dann musst du die saure Pille schlucken und ab zur Polente und versuchen das Beste raus zu holen.
    So geständige Leute wo sie keine Arbeit mit haben sind denen echt lieb.
    Ist ja nun auch kein Beinbruch die Sache… ups ein Arm ist zumindest gebrochen, aber von Seiten der Polizei eher eine Unachtsamkeit. Durchaus möglich, dass dieses Verfahren eingestellt wird.
    Also ohne Rechtsschutzversicherung hätte ich zumindest keine Lust auch noch für den Anwalt zu blechen, wenn die Sachlage doch recht klar erscheint.
    Grüße Pascal

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