Kreditkartenbetrug: Kauf von geklonten Karten

Hallo,
Was erwartet einen für eine Strafe bei:
Kauf von Kreditkarten im Internet, die „geklont“ wurden. (Heißt, gestohlene Daten wurden auf „neue Karten“ übertragen. Diese wurden gekauft.)
Es wurden also nur die geklonten Karten gekauft, aber keine Daten geklaut.
Mit diesen Kreditkarten wurde Geld von Automaten abgehoben, ca. 15000€.

Alter 25, Nicht vorbestraft.
Danke,



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4 thoughts on “Kreditkartenbetrug: Kauf von geklonten Karten

  1. BGB § 263:

    „(1) Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, daß er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
    (2) Der Versuch ist strafbar.
    (3) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter

    1.
    gewerbsmäßig oder als Mitglied einer Bande handelt, die sich zur fortgesetzten Begehung von Urkundenfälschung oder Betrug verbunden hat,

    2.
    einen Vermögensverlust großen Ausmaßes herbeiführt oder in der Absicht handelt, durch die fortgesetzte Begehung von Betrug eine große Zahl von Menschen in die Gefahr des Verlustes von Vermögenswerten zu bringen,

    3.
    eine andere Person in wirtschaftliche Not bringt,

    4.
    seine Befugnisse oder seine Stellung als Amtsträger mißbraucht oder

    5.
    einen Versicherungsfall vortäuscht, nachdem er oder ein anderer zu diesem Zweck eine Sache von bedeutendem Wert in Brand gesetzt oder durch eine Brandlegung ganz oder teilweise zerstört oder ein Schiff zum Sinken oder Stranden gebracht hat.

    (4) § 243 Abs. 2 sowie die §§ 247 und 248a gelten entsprechend.
    (5) Mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren, in minder schweren Fällen mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren wird bestraft, wer den Betrug als Mitglied einer Bande, die sich zur fortgesetzten Begehung von Straftaten nach den §§ 263 bis 264 oder 267 bis 269 verbunden hat, gewerbsmäßig begeht.
    (6) Das Gericht kann Führungsaufsicht anordnen (§ 68 Abs. 1).
    (7) Die §§ 43a und 73d sind anzuwenden, wenn der Täter als Mitglied einer Bande handelt, die sich zur fortgesetzten Begehung von Straftaten nach den §§ 263 bis 264 oder 267 bis 269 verbunden hat. § 73d ist auch dann anzuwenden, wenn der Täter gewerbsmäßig handelt.“

    Hier also Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren oder Geldstrafe, moeglicherweise auch Freiheitsstrafe bis zu 10 Jahren (wenn auf einen besonders schweren Fall erkannt wird).

  2. Hallo,
    danke erstmal für deine Antwort.
    Ich habe mich ein Wenig informiert & weiß nun nicht, ob das Kreditkartenbetrug ist, oder Computerbetrug. Können es maximal 5 Jahre Strafe sein? Egal ob 10-Tausend oder 50-Tausend Euro?
    Gruß

  3. 3 Jahre auf Bewaehrung geht nicht. Es koennen nur Freiheitsstrafen bis zu 2 Jahren zur Bewaehrung ausgesetzt werden.

    Ein besonders schwerer Fall liegt nicht nur bei einer Vermoegensschaedigung grossen Ausmasses vor sondern auch in vielen anderen Faellen. Hier koennte moeglicherweise auch der zweite Halbsatz von Abs. 3 Nr. 2 („… in der Absicht handelt, durch die fortgesetzte Begehung von Betrug eine große Zahl von Menschen in die Gefahr des Verlustes von Vermögenswerten zu bringen“) oder auch Nr. 3 in Betracht kommen („eine andere Person in wirtschaftliche Not bringt„).

  4. hallo!

    also ich kann dir zb sagen, dass ich heute wegen schweren, gewerbsmäßigen einmietbetruges vom Amtsgericht zu 1 bewährung jahr auf 3 jahre verurteilt wurde. ich hab allerdings auch keinerlei vorstraften o.Ä, gute soziale Umstände,einen job und ne eigene Wohnung sowie vorbildliche Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft geleistet. der schaden betrug round about 5000€.

    allerdings kommt es drauf an, ob du vor nrm Schöffengericht oder direkt am landesgericht verhandelt wirst, entscheiden Staatsanwaltschaft und richter oft schon bei der Diskussion um einen möglichen Haftbefehl.

    lg

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