Kommt da noch ein Screening?

Hallo!
Nehmen wir an Bernd wurde im September 2014 wegen Besitz von BTM verurteilt.
Die Richterin hätte Bernd mündlich mitgeteilt, er müsse 1 Jahr lang
Drogenscreenings in Form von Urintests machen, davon wäre aber
in den Auflagen nichts zu sehen?

In Bernds Auflage stünde exakt:

Verfügung

1. Schreiben an xxxx xxxx folgenden Inhalts:

mit Urteil des Amtsgerichts xxxx vom xx.09.2014 wurde Ihnen auferlegt:

– Teilnahme an Beratungsgesprächen (für Suchtprobleme) 3x binnen vier Monaten ab
Rechtskraft der Entscheidung

– sich jeglichen Umgangs mit Betäubungsmitteln und illegalen betäubungsmittelhaltigen Stoffen zu enthalten

– 30 Arbeitsstunden zu leisten nach nährer Weisung des Jugendamts

So.
Nun aber wäre es schon Januar, und Bernd hätte immernoch nichts von
einem Screening gehört.
Und auch dem Suchtberater erschienen diese Auflagen fragwürdig.
Jetzt meine Frage:
War das nur eine Art „Drohung“?
Kommen da jetzt noch Urintests auf Bernd zu oder wie schaut das aus?
Weil es steht ja rein garnichts von den Screenings in dem Text, darf man da überhaupt
eins machen lassen?
Wenn ja gilt das Jahr für die Screenings ab Urteil oder ab dem ersten Test?
Vielen Dank schonmal!



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One thought on “Kommt da noch ein Screening?

  1. Hmm, eigentlich müssen alle dem „Verurteilten“ aufbürdeten Strafen aufgezeigt werden.
    Mündlich angeordnete Urintests die dann später irgendwann per Anordnung durchgeführt werden, sind zumindest mir nicht bekannt. Ich glaube nicht das dort noch was kommt, was dem Bernd aus dem Beispiel aber nicht davon abhalten sollte den Verzicht auf Drogen zu üben

    Das Helferlein

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