Insolvenz – Betrug?

Am 1.3 habe ich in einem Fitness-Studio einen Vertrag über 18 Monate abgeschlossen und den Betrag im Voraus komplett gezahlt.

Am 9. Juni erhielt ich einen Brief meines Fitness-Studios, dass zum 15. Juni der Mietvertrag ausläuft und das Fitness-Studio umzieht, sodass bis zu 10 Wochen alternativ in einem anderen Fitness-Studio trainiert werden muss.
Am 20.6 erhielt ich einen weiteren Brief, dass das Fitness-Studio aufgrund zu hoher Mietpreise doch nicht wieder eröffnet. Anbei erhielt ich ein nicht akzeptables alternatives Angebot für ein anderes Fitness-Studio oder die Möglichkeit per E-Mail zu kündigen.
Von dieser Kündigungsmöglichkeit habe ich Gebraucht gemacht und zusätzlich um Rückerstattung des Restbetrages gebeten.
Der Besitzer antwortete mir, er wolle den Betrag zurückerstatten, müsse aber um seinen finanziellen Verpflichtungen nach kommen zu können noch Privateigentum verkaufen, es könne 8-10 Wochen dauern, bis ich die Rückerstattung bekäme.
Da mich dies stutzig gemacht hat, habe ich nachgeschaut, ob eine Insolvenz vorliegt. Und tatsächlich wurde am 9.6 die Insolvenz angemeldet und die Frist für die Gläubiger ihre Forderungen einzureichen ist am 23.6 (also heute) abgelaufen.
Nun meine Frage. Der Schuldner ist zwar durch Veröffentlichung seiner Insolvenz der Informationspflicht nachgekommen, aber durch Vortäuschung falscher Tatsachen hat er lange Zeit die Kunden im Glauben gelassen, dass es dem Fitness-Studio gut geht.
Liegt hier ein Betrugsfall vor?
Kann ich dagegen vorgehen und somit mein Geld zurückerstattet bekommen?

Vielen Dank schonmal für die Hilfe!



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One thought on “Insolvenz – Betrug?

  1. Ja kannst du aber siehe beides als einzelne Fälle an.
    Ob das wirklich betrug ist wage ich zu bezweifeln.
    Und wenn du dagegen vorgehst, hat das nichts mit deinem Geld zu tun. Dieses istcnun Bestandteil der Konkursmasse und ob da wirklich noch was zurück gezahlt wird, ist ebenso fraglich.
    Das Helferlein

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