Drogentest und seine Folgen

Angenommen Person A (zum Zeitpunkt der Tat 17, jetzt 18Jahre alt) wurde mit 0,6g Canabis erwischt, war vorher jedoch nie auffällig, musste aber vor Gericht und bekam dort folgendes Urteil:

Strafe bei Fund von Cannabis

20 Sozialstunden
drogenfreies Leben
3 Drogentests

bei nicht erfüllen der Auflagen, kann eine Jugendarreststrafe von 4 Wochen verhangen werden. Zitat aus Urteil: „Die Ihnen auferlegten Pflichten sind vollständig und innerhalb der hierfür gesetzten Fristen zu erfüllen. Sie werden darauf hingewiesen, dass andernfalls Jugendarrest von bis zu 4 Wochen dauer gegen Sie verhängt werden kann.“

Nun hat Person A jedoch 12 Tage vor dem Test noch einen Joint geraucht…

Jetzt meine Fragen:

  • Bezieht sich das mit den Auflagen nur auf die Sozialstunden oder kann auch bei einem positiven Test diese Strafe verhangen werden?
  • Kann man für den Konsum überhaupt bestraft werden, da ja nur der Besitz Illegal ist?
  • Welche Folgen kann ein positiver Test noch nach sich ziehen?

Ich bedanke mich schon mal im Voraus für Antworten
lg



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4 thoughts on “Drogentest und seine Folgen

  1. Was soll denn diese Frage?
    Person A hat gegen eine der Auflagen, nämlich drogenfreies Leben verstoßen, und zwar dergestalt, dass ein Test wohl positiv war. Dadurch muß sie wohl die Strafe antreten.
    Wenn man konsumiert, muß man den Stoff wohl auch besessen haben, oder wurde das Gras über eine Klimaanlage verteilt?

  2. Die Auflage „drogenfreies Leben“ bezieht sich auf die Frist zwischen den drei Tests.
    Wird „A“ innerhalb dieser Zeit die Einnahme von Drogen nachgewiesen, hat „A“ gegen die richterlichen Auflagen verstoßen und muss mit der angedrohten Strafe rechnen.
    „A“ sollte sich schleunigst zu einem Anwalt begeben.
    Das Helferlein

  3.  

    Man wird den Test vermutlich nicht mit den Haaren machen.
    Denn dort sind die Stoffe unbegrenzt nachweisbar.
    information hier>> suchtzentrum.deAch du meine Güte…ein ganz Schlauer.
    Man muss um einen Joint zu rauchen den Stoff besitzen???
    Schon mal daran gedacht das man den Stoff auch von Freunden bekommen kann?

     

  4. In dem vorliegenden Fall unterliegt der fiktive Mensch „A“ der Auflage ein drogenfreies Leben zu führen. Dabei richtet sich diese Auflage augenscheinlich auf den Konsum.
    Das bedeutet, es ist eher unerheblich ob die Droge vor dem Konsum besessen wurde.

    Juristisch spricht man vom Besitz von Drogen, wenn eine „tatsächliche Sachherrschaft“ vorlag. Dies ist hier im Beitrag aber völlig irrelevant, da es vordergründig um den Konsum geht.
    Dem Fragesteller würde eine Grundsatzdebatte an dieser Stelle daher wohl kaum etwas nützen. Gern können sie dafür einen eigenen Beitrag eröffnen.

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