betrug beim kauf eines motorrads???

Hallo menn name ist kevin und ich habe folgendes problem.
Ich habe mir ein moped über eine kleinanzeige gekauft. Ind dieser anzeige wurde das angebotene moped
Als voll fahrbereit ausgeschrieben. Als dieses dann bei mir ankam und ich es starten wollte sprang es schon nicht an. Daraufhin gab ich es in die werkstat zum flüssigkeiten tauschen doh dann wurde festgestellt das das moped keinesfalls mehr fahrtauglich ist und ich nun eine reparatur von 1000€ machen musste um das moped wieder fahren zu können. Nun die frage habe ich eine chance ein teil des geldes wieder zu bekommen von dem verkäufer oder nicht? Ist das betrug??



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2 thoughts on “betrug beim kauf eines motorrads???

  1. Hallo,

    wenn das so erwiesen ist wie Du geschildert hast, ist das Betrug oder anders ausgedrückt, unwahre Angaben in dem Inserat.

    Du kannst den Kauf anfechten und bekommst Dein Geld zurück. Jetzt mal ganz grob gesprochen. Natürlich gibt es noch diverse Feinheiten.

    Schreib den Verkäufer an an teile ihm das mit, dass eben das Moped grobe Mängel gegenüber seine Angaben aufweist. Du möchtest eine Kaufwandlung (gibst Moped zurück und er Dir Dein Geld). Wenn er damit nicht einverstanden ist, dann drohe ihm rechtliche Schritte an. Aber noch Nichts von Betrug und dergleichen schreiben. Das ist gefährlich.

  2. Auch beim Verkauf einer gebrauchten Ware, muss die Beschreibung des Zustandes stimmen.
    Gibt der Verkäufer an, das Fahrzeug sei Fahrbereit, so muss es diesen Zustand auch erfüllen.
    Dies nennt man eine Beschaffenheitsvereinbarung zwischen Käufer und Verkäufer.
    Dir wurde ein fahrbereites Motorrad verkauft und du hast ein fahrbereites Motorrad gekauft.

    Es gibt da ein Urteil vom OLG Hamm, wo ein Toyota Landcruiser verkauft wurde.
    Das Fahrzeug hatte wohl noch Tüv, war aber nur notdürftig zusammen geflickt worden.
    In diesem speziellen Fall hatte der Verkäufer das Fahrzeug als Teileträger definiert. Da versteht man ein Fahrzeug das zum Ausschlachten gedacht ist, üblicherweise auch als Bastlerfahrzeug beschrieben.

    Allerdings hatte der Verkäufer auch noch fahrbereit als Merkmal angegeben.
    Und obwohl man entnehmen konnte, dass das Fahrzeug eher zum Ausschlachten gedacht war, zuggerierte der vorhandene Tüv und das Merkmal fahrbereit dem Käufer, hier kann ich wohl noch mit fahren.

    Dem war aber nicht der Fall und wegen der erheblichen Durchrostung des Autos musste der Verkäufer das Fahrzeug zurück nehmen. Auch wenn bei einem Privatverkauf die Sachmängelhaftung ausgeschlossen werden kann, so muss der beschriebene Zustand des Fahrzeuges stimmen.

    Ich sehe hier parallelen zu dem Verkauf deines Motorrades.
    Das Helferlein

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