Liegt hier eine Doppelbesteuerung vor?

Zu folgender Frage zum Steuerrecht suche ich eine Antwort.
Einem Arbeitnehmer wird im Rahmen des Altersteilzeitvertrages von seinem Arbeitgeber eine Ausgleichszahlung über einige tausend EURO angeboten, die nach vorzeitigem Renteneintritt (mit 60 Jahren) die 18-prozentige Minderung der monatlichen Rentenzahlung um einige Prozentpunkte ausgleichen soll. Die gesamte Ausgleichszahlung erhält die Rentenversicherung, nicht der Arbeitnehmer. Diese Ausgleichszahlung ist laut gesetzlicher Bestimmungen zu ca. 70 % steuerfrei; die restlichen ca. 30 % sind noch während der Altersteilzeit vom Arbeitnehmer zu versteuern: durch Einbehalt eines Monatsgehalts und die Restforderung im Zuge der Steuererklärung für jenes Jahr (obwohl die Auszahlung des Rentenminderungsausgleichs erst ab Rentenbeginn im Rahmen der monatlichen Rentenzahlung erfolgt).
Im Normalfall ist es völlig rechtens, dass das Finanzamt jährlich die Gesamtsumme der ausgezahlten Rente für die Steuerberechnung zugrunde legt, aber wie ist es in diesem Falle? Seit Rentenbeginn wird ( im Zuge der Zusammenveranlagung) nun auch der Teil der Rente, der zusätzlich zur um 18 % geminderten gesetzlichen Rente aus der bereits voll versteuerten Ausgleichszahlung gezahlt wird, für die Steuerberechnung zugrunde gelegt, wodurch jedes Jahr die zu zahlenden Steuern höher ausfallen. Meine Frage ist, ob damit die Ausgleichszahlung vom Arbeitnehmer doppelt zu versteuern ist.

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