Wohngeldrückforderung bei Zuschuss zu Fahrtkosten

Hallo,
eine alleinerziehende Studentin möchte am 1. Februar 2013 mit ihrem neuen Partner zusammenziehen.
Seit September hat der Freund bereits eine Postadresse bei ihr, damit sie vor Ort für ihn Schriftverkehr erledigen kann, er wohnt jedoch von September bis zum 01.02. in einem anderen Bundesland aufgrund einer Weiterbildungsmaßnahme, die über das Arbeitsamt läuft. Er kann auch nachweisen, dass er dort für seine Unterkunft Miete zahlt. Die Studentin beantragt im November 2012 Wohngeld und gibt auch Auskunft über ihre aktuellen Lebensverhältnisse. Der Freund steuert nichts zu ihrem Lebensunterhalt bei, da er nur unregelmäßig an den Wochenenden zu ihr fährt. Die Wohngeldstelle genehmigt daher einen monatlichen Betrag von 252€ bis Januar 2013.
Im Februar 2013 fordert die Wohngeldstelle Nachweise über die erbrachte Weiterbildungsmaßnahme. Mit der Begründung, dass der Freund Zuschüsse zu Fahrtkosten bekommen hat, wird er als Haushaltsmitglied betrachtet und seine vollen 750 Euro ALG-1 auf das Haushaltseinkommen der Studentin angerechnet, so dass sie nun für 3 Monate über 680 Euro zurückzahlen soll. Dass er vom ALG-1 die Miete und Verpflegung am Weiterbildungsort sowie den Großteil der Fahrtkosten gezahlt hat, wird nicht berücksichtigt.
Ist das rechtsmäßig?
Im Voraus vielen Dank!



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