Sperre beim Arbeitsamt wegen Kündigung trotz Empfehlung zur Arbeitsaufgabe

Sperre beim Arbeitsamt wegen Kündigung trotz Empfehlung zur Arbeitsaufgabe

Guten Tag
Leider befinde ich mich zz in einer recht schwierigen Situation und versuche mich deshalb kurz zu fassen.
Bis vor Kurzem war ich in dem Berufsfeld Kauffrau Im Dialog Marketing beschäftigt.Diese stelle wurde mir gekündigt.zwei monate vor Kündigung befand ich mich im Krankenhaus wegen einer Beidseitigen Lungenemboli was zur folge hatte das ich ca 2 monate nicht arbeiten konnte.Während des Krankenhausaufenthaltes wurde bei mir ein Blutgerinnungsfehler festgestellt und eine Schwangerschaft bzw durch den Gerinnungsfaktor eine Risikoschwangerschaft Festgestellt, weil durch eine erneute thrombose ich oder mein Baby sterben können.

Von beidem wusste mein Arbeitgeber.Das problem ist jetzt das ich auf Rat meines Hausarztes meinem Arbeitsplatz fern geblieben bin, da länger sitzende Tätigkeiten das Thromboserisiko zusätzlich zu der schwangerschaft und dem gerinnungsfehler noch einmal erhöhen würden.Was bei einer sitzenden tätigkeit von 9 stunden zu gefährlich ist.Der Punkt ist das Arbeitsamt hängt mir jetzt eine Sperre Für das ALG 1 aus weil ich selbst für die Kündigung verantwortlich war.Wiederspruch wurde eingereicht mit Befund des Krankenhauses in der der Gerinnungsfaktor angegeben ist, die Risiko Schwangerschaft und die Bescheinigung vom Hausarzt das er mir Empfohlen hatt diese Arbeit nieder zu legen.

Nun habe ich eine erneute absage vom Arbeitsamt bekommen mit der Begründung ich hätte keinen trifftigen Grund meinem Arbeitsplatz fern zu bleiben.Was ist ein Trifftiger Grund wenn nicht das eigene Leben oder das seines Kindes?
Nun weiss ich nicht mehr weiter.Ich hoffe man kann mir Helfen

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Ein Kommentar zu “Sperre beim Arbeitsamt wegen Kündigung trotz Empfehlung zur Arbeitsaufgabe

  1. Advocatis

    Nicht abwimmeln lassen.
    Die Kündigung erfolgte nach Bekanntwerden der Schwangerschaft?
    Dann ist die Kündigung laut Mutterschutzgesetz in der Regel unwirksam.
    Somit ist das Arbeitsamt erst mal das zweite Problem.
    Warum wurde dir gekündigt?
    Wenn die Kündigung unwirksam ist, hast du Anspruch auf Wiedereinstellung und Lohnfortzahlung.
    Zur Arbeitsbefreiung: Wurde diese durch den Arzt belegt, so greift §3
    Nach dem Beschäftigungsverbot dürfen Schwangere an ihrem Arbeitsplatz nicht weiter beschäftigt werden, wenn dadurch das Leben oder die Gesundheit von Mutter oder Kind gefährdet ist.
    Alle anderen Fälle sind im Gesetz klar definiert:
    * der Umgang mit giftigen oder radioaktiven Stoffen bzw. mit Krankheitserregern
    * regelmäßiges Heben und Tragen von Lasten, die schwerer sind als fünf Kilogramm (in Einzelfällen zehn Kilogramm)
    * Ständiges Stehen. Und: häufiges Strecken, Beugen, Recken, Arbeit auf Leitern und Ähnliches
    * Ab dem dritten Monat: Arbeit in Beförderungsmitteln wie Bussen, Taxis, weder als Fahrerin noch als Kontrolleurin oder Stewardess
    * Akkord- oder Fließbandarbeit
    * Nacht- und Sonntagsarbeit nach 20 Uhr

    §3 gibt dem Arzt die Möglichkeit ein individuelles Arbeitsverbot zu erlassen. Dazu muss er ein Attest erstellen, dass dem Arbeitgeber auszuhändigen ist.
    Der Arbeitgeber muss dies anerkennen, kann aber eine Nachuntersuchung verlangen. Der Arbeitgeber hat nicht das Recht den Arzt vorzugeben. Die Arbeiterin kann jeden Arzt nehmen, der nicht das Attest erstellt hat. Die Kosten der Nachuntersuchung hat der Arbeitgeber zu tragen.

    Wurde Kündigungsschutzklage erhoben?
    Wenn nein warum nicht?
    Wurde die Kündigung hingenommen?
    Dann wäre es möglich das das Arbeitsamt recht hat, denn durch die stillschweigende Annahme der Kündigung ist es möglichen diese erst zu ermöglichen.

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