Hartz4, Beratungshilfeschein

Guten Morgen,
bei meinem RA habe ich seit Beginn des Hartz-Bezuges mehrere Beratungshilfescheine unterschrieben und jeweils sofort die € 10,- bezahlt. Ich erhielt in diesen Monaten von meinem RA nie eine Rückmeldung, dass dieser Schein abgelehnt wurde.
Diese Tage erhielt ich vom Rechtspfleger des Amtsgerichts eine Ablehnung des Beratungshilfescheins im Zusammenhang eines Widerspruchsverfahren mit der Begeründung, dass Hartz4-Empfänger erst selbst Widerspruch usw einlegen müssen, oder Einschreiten müssten. Ich teilte sodann meinem RA mit, dass laut Urteil des Bundesverfassungsgerichts das Amtsgericht nicht den Beratunsgschein verweigern darf, da bei Hartz4-Empfängern keine juristische Ausbildung vorliegt bzw er juristisch nicht ausgebildeter Ratsuchender ist.
Ddurch diese Entscheidung des Rechtspflegers teilte mir nun mein RA mit, dass ich dadurch zu einem selbstzahlenden Mandanten wurde und soll 5-6 Rechnungen tragen, also auch alle vorher beantragten Hilfescheine. Die Kosten in der Gesamthöhe kann ich von meiner Leistung nicht tragen, da diese Kostren die KAS bzw ARGE oder Amtsgericht zu tragen haben. Nun arbeitet der RA für mich nicht weiter, solange ich ihm keine akzeptable Ratenzahlung vorschlage. Gegen die unrichtige Entscheidung des Rechtspflegers ist er auch noch nicht vorgegngen. So stehe ich unter Druck durch die ARGE, die keine Leistung mehr bezahlt, und unter Druck durch den RA, der nicht weiterarbeitet ohne Ratenzahlung.

Frage ist, was meinerseits zu tun ist, ohne die Kosten der ARGE zu übernehmen. Müsste nicht der Rechtspfleger die Entscheidung rückgängig machen, da er die Entscheidung des Verfassungsgerichts nicht berücksichtigte?



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