Familienversicherung trotz Nebengewerbe der Frau

ich bin seit 2005 als Friseurin im Reisegewerbe tätig gewesen und habe meiner KK (Knappschaft) Ende August mitgeteilt, dass ich aus gesundheitlichen Gründen (Gelenkerkrankungen,seit 14 Jahren psych. Erkrank.) nicht mehr arbeiten kann und kein Einkommen mehr haben werde und ich meinen Lebensunterhalt mit dem Einkommen meines Mannes bestreite, der in der selben KK pflichtversichert ist. Wir strebten daher eine Familienversicherung für mich an. Da ich hoffe, irgendwann mal wieder wenigstens ein paar Stunden die Woche arbeiten zu können, meldete ich mein Gewerbe erst mal von Haupterwerb zum Nebenerwerb um, da eine Wiederanmeldung mich ggf. ca. 260 Euro kosten würde.
Leider funktioniert das lt KK nicht so einfach, da

ZITAT „…eine Familienversicherung nur infrage kommt, wenn das Familienmitglied NICHT HAUPTBERUFLICH SELBSTSTÄNDIG ist“
„… auch wenn ihre selstständ. Tätigkeit vom Haupterwerb zum Nebenerwerb umgemeldet wurde, bleiben Sie versicherungsrechtlich dennoch hauptberuflich selbstständig (auch wenn aus dieser Tätigkeit keine Einkünfte bezogen werden), solange nicht durch z.B. nichtselbstständige Tätigkeit, Vermietung/Verpachtung etc. höhere Einkünfte erziehlt werden, als aus der selbstständigen Tätigkeit. Es kann eine Familienversicherung nur dann durchgeführt werden, wenn die hauptberuflich selbstständige Tätigkeit aufgegeben /abgemeldet wird.“ Zitat Ende

Darüber hinaus wurde mir eine Stundung angeboten, was ich aber ablehne, da ich nicht weis, ob und wann ich diesen aufgeschobenen Betrag zahlen könnte. das ist für mich eine “ Schuldenfalle“

Ich verstehe dieses System nicht. Wo ich doch hoffe bald wieder wenigstens ein paar Stunden arbeiten zu können, wird es einem durch solche Gesetze erschwert, seine Arbeit wieder legal aufzunehmen. Mein Beitrag beträgt monatlich ca 219 Euro. Wenn ich aber selbst diesen Betrag nicht mal erwirtschafte, wie bitte soll ich denn davon noch einen KK-Beitrag bezahlen??? Mein Rentenbeitrag beträgt ebenfalls 114 Euro, den ich auf den Mindestbeitrag von 79,60 Euro senken wollte und nicht kann, weil ich irrtümlicherweise 2007 einen Antrag auf Pflichtversicherung stellte, in der Hoffnung, weniger zahlen zu müssen. Ich fühle mich einfach nur noch betrogen.

Sorry für meine emotionalen Ausschweifungen. ich hoffe, dass Sie den Sachverhalt vestehen konnten und mir irgendwie helfen können.



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