Beruf und Behinderungsgrad 50 Prozent

Werte Damen und Herren!
Ich bin 51 Jahre alt und bin seid vorigem Jahr Februar2010 an Brustkrebs erkrankt. Habe einen Erschwernisausweis von 50 Prozent
über 5 Jahre bekommen.
Habe im Juni 2011 einen Antrag beim AG gestellt.Wegen 5 Tage Zusatzurlaub und Freistellung wegen Mehrarbeit.Durch die Einahme von Arzeneimittel, die mich körperlich einschränken und es nicht mehr zulassen oft 11 Stunden am Stück zu arbeiten.

Das war dem AG garnicht Recht,es sagte was er mit mir dann noch soll ,ob ich nicht weiß wieviel der Laden abwirft und keine neue Kraft eingestellt werden kann,ich solle doch dann kündigen usw.Mehr möchte ich jetzt dazu nicht schreiben. Ich habe einen Arbeitsvertrag von 30 Stunden in der Woche,die aber nur sehr selten bis Dato eingehalten wurden sind!Stundennachweise sind da!
Sowie die Urlaubszeit auch. Dann vor einpaar Wochen Arbeitsunfall durch einen Wespenstich Donnerstags,Freitags 11Stundendienst, Arm schwoll ,Notdienst! Krankschreibung–> vom KH bis Sonntag—>Mutter vom AG (eine sehr dominante Persönlichkeit,selber krank seid Jahren) machte mir Vorwürfe,es wäre kein AU ,wie ich drauf käme und ich müsse Montag wieder arbeiten kommen. Was ich auch tat,hatte am selben Tag aber noch einen Termin beim Durchgangsarzt…wie es kommen sollte wurde ich weiter krank geschrieben,durch die Arbeit hatte sich die Schwellung verdoppelt. Also absolute Ruhe für eine Woche!

Als ich den Krankenschein wegbrachte eskalierte die Situation.
Mutter meines AG beschimpfte mich auf neue und übelste ,ich soll doch kündigen ,wenn ich nicht mehr soviel arbeiten will,ob ich mir Geganken gemacht hätte, wie der Laden weiterlaufen würde .das ich sie angeschis… hätte mit dem Behinderungsausweis…was nicht stimmt ,AG wußte es es ,tut aber so als ob ich nix gesagt hätte. Aussage gegen Aussage….und und und.
Am 9.9.11 bekam ich einen Brief vom AG. Dort steht drin:
Das sie selbstverständlich bereit sind die 5 Tage Zusatzurlaub und mich von der Mehrarbeit freizustellen.Eine neue Mitarbeiterin wird eingestellt ,durch Umstrukturierung des Verkaufspersonal….muß ich ab 19.9.11 in den Hauptladen.
Also für mich in die Höhle des Löwens wo auch schon ein ungutes Gefühl mich beschleicht,das sie mich los werden wollen. Angst habe ich gemoppt zuwerden!Ich weiß ja noch nicht ob diese Angst begründet ist!

So nun zu meinen Fragen!
1.Kann der AG mich einfach so umsetzten?
2. Brauche ich einen Änderungsvertrag und muß ich dem dann zustimmen?
3.Kann der AG meine Stunden einfach reduzieren???
4. Was mache ich wenn ich gemoppt werde?
5.Sollte ich mir rechtlichen Rat holen?

Ich wollte eigendlich nicht an Sie schreiben,weil ich dachte ich kann es alleine klären ,auch ist ja noch keine Kündigung öder Ähnliches ausgesprochen. Ob ich gemoppt werde ,muß man erstmal sehen.

Vielleicht hätte ja einer einen Rat für mich ,wie ich mich im besten Fall hier Verhalten kann.



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One thought on “Beruf und Behinderungsgrad 50 Prozent

  1. 1.Kann der AG mich einfach so umsetzten?

    Jein.Zuerst einmal gibt ihr Arbeitsvertrag Aufschluss über ihren Arbeitsplatz und Arbeitsort.
    Ist dort Geschrieben: Hiermit bestätigen wir ihnen die Anstellung als Mustermacher in der Abteilung Musterbau in der Musterstraße 24 in 38273 Musterhausen, so ist genau dies ihre Arbeitsstätte die der Arbeitgeber nicht eigenmächtig ändern kann.

    Bei einer Versetzung wenn keine Arbeitsstätte im Arbeitsvertrag angegeben ist, kann man unter 5 Km Entfernung dem Arbeitgeber einen recht hohen Spielraum einräumen. Darüber hinaus wird es etwas problematischer und sehr auf den Einzelfall bezogen.

    2. Brauche ich einen Änderungsvertrag und muß ich dem dann zustimmen?

    Ist in ihrem Arbeitsvertrag der Ort ihrer Arbeitsstätte benannt, so muss der Arbeitgeber eine Änderungskündigung ausstellen.
    Keine Angst, so eine Kündigung ist eine unliebsame Sache aber kein Beinbruch.

    3.Kann der AG meine Stunden einfach reduzieren???

    Jein. Die Anzahl der zu leistenden Stunden sollte im Arbeitsvertrag stehen. Reduziert er diese ist er dennoch zur Zahlung des vereinbarten Lohnes verpflichtet.
    Allerdings müssen sie ihre Arbeitsleistung dem Arbeitgeber anbieten.

    4. Was mache ich wenn ich gemoppt werde?

    Den Arbeitgeber auffordern, das Mobbing zu unterlassen, bzw. die Mitarbeiter auffordern das Mobbing einzustellen.

    5.Sollte ich mir rechtlichen Rat holen?

    In Anbetracht der doch sehr großen Anzahl an Punkte und der zu erwartenen Auseinandersetzung mit dem Arbeitgeber sollten sie auf jeden Fall einen Anwalt aufsuchen.

    Wir möchten aber nicht vergessen, ihnen an dieser Stelle gute Besserung und viel Gesundheit für die Zukunft zu wünschen.
    Eigentlich sollte man ihnen keine Steine in den Weg zur Besserung legen, sondern sie unterstützen, so dass sie dem Arbeitsmarkt erhalten bleiben. Denn sie werden wieder gesund! Das wünschen wir ihnen.

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