Ärger mit Amt wegen Umzug in neue Stadt, wegen Arbeitsaufnahme.

Hallo,
ich habe folgendes Problem.Ich wohne ( noch) in Recklinghausen.
Im Januar habe ich eine Arbeit in Oberhausen angeboten bekommen,daraufhin habe ich mich bei meiner Sachbearbeiterin hier in Recklinghausen erkundigt, wie ich vorgehen muss, zwecks Wohnungssuche, Umzugübernahme usw.
Habe mir in Oberhausen eine Wonung gesucht.
Im Februar habe ich den Arbeitsvertrag unterschrieben ( Arbeitsbeginn 2.5.2012)
Damit bin ich wieder hier in Recklinghausen zum Amt gegangen,habe diesen vorgelegt und eine Notwendigkeitsbescheinigung bekommen, die ich ja in Oberhausen vorlegen musste.DAs gleiche musste ich auch nochmal dort bei meiner Arbeitsvermittlerin vorlegen,die dem Umzug unter gegebenen Umständen auch zustimmte.Auch wurde mir da gesagt,dass ich 3 Kostenvoranschläge von Umzugsunternehmen einholen soll,da ich 1. wegen Arbeit umziehe und alleinerziehend bin, weder einen Führerschein bekomme, noch Leute habe,die mir beim Umzug helfen.Dann sollte ich diese in Recklinghausen abgeben mit einem formlosen Antrag meinerseits für die Kostenübernahme mit Begründung usw.
Den Mietvertrag, den Arbeitsvertrag und die Notwendigkeitsbescheinigung habe ich dann auch in Oberhausen vorgelegt, die Zustimmung für die Wohnung bekommen sowie eine Bescheinigung, dass auch die Kaution übernommen wird.
Habe dort auch die kompletten Anträge bekommen ( da ich nur um die 800Euro verdienen werde und noch ergänzend ALG 2 bekommen werde)
Diese habe ich vollständig ausgefüllt dort abgegeben.
Habe sogar von 4 Umzugsunternehmen Kostenvoranschläge eingeholt und diese an der Information eingereicht. Diese wurden abgestempelt und sollten an meine Sachbearbeiterin weitergereicht werden,die sich dann bei mir melden würde.
Ich hörte erstmal einige Wochen nichts.
letzte Woche Donnerstag bin ich selbst dorthin gegangen, wurde aber nicht an meine Sachbearbeiterin weitergeleitet,sondern an jemand Anderen, die mir dann mitteilte die Zustimmung hätte nicht meine Arbeitsvermittlerein unterschreiben müssen,sondern meine Sachbearbeiterin.
Ich bin dann ohne Termin bei meiner Sachbearbeiterin ins Zimmer, wurde dort abserviert.
Sie warf mir vor, ich hätte mich nicht richtig informiert.Ich hätte nachfragen müssen ob die „Richtige“ meine Zustimmung unterschrieben hätte.von daher bin ich das alles selbst Schuld.
Wie ich überhaupt auf die dreiste Idee kommen würde, dass man mir ein Umzugsunternehmen zahlt?
Ich würde nur einen Umzugswagen bezahlt bekommen und eine Helferpauschale.
Sie hätte GESTERN (also letzte Woche Mittwoch) erst meinen Antrag auf Kostenübernahme bearbeitet und abgelehnt, darüber bekomme ich dann Post,die müsste sie aber erst noch fertig machen.
Eine Notwendigkeitsbescheinigung wäre im Computersystem überhaupt nicht verzeichnet und sie könne da weder was machen,noch wolle sie sich da mit jetzt weiter beschäftigen,denn ich hätte ja schliesslich keinen Termin.
Habe sie gefragt, ob sie mir einen Termin geben können,aber sie meint, dass wäre nicht mehr nötig,da sie ja den Antrag abgelehnt habe.
Auch diesen Aufhebungsbescheid bekomme ich per post, dabei hätte ich den schon letzte Woche in Oberhausen einreichen müssen, da sonst niemand meinen Neuantrag berbeiten könne.Ich habe bis jetzt weder die Absage noch den Bescheid schriftlich bekommen.
Da mir ja weit weit vorher schon alles zugesichert wurde,habe ich meinen Sohn schon zum 16.4. in Oberhausen auf der Schule angemeldet.
Die Wohnung dort habe ich auf eigene Kosten mittlerweile tapeziert.
Doch ich sitze immernoch in Recklinghausen.
Die Dame die die Zustimmung unterschrieben hat,kann ich nicht erreichen, meine Sachbearbeiterin bleibt bei ihrer Aussage ich wäre selbst Schuld, ich hätte mich nicht informiert und müsse nun selbst schauen wie ich zurecht komme „O-Ton“
Mein Sohn ist nun bei meiner Mutter in Oberhausen ( 1,5 Zi. Wohnung,da er ja dort zur Schule gehen muss,meine Mutter ist 70 und hat Krebs, von daher ist dies absolut nicht mehr länger tragbar)
Ich muss nächste Woche Mittwoch anfangen zu arbeiten und weiss nicht wie!
Was kann ich noch alles tun.
Ich habe auch schon bei myhammer und Studentenbörsen nach Umzugshelfern nachgesehen,doch das kann ich nicht mehr alleine bezahlen.
Was kann ich noch tun.
Meine Wohnung in Recklinghausen läuft noch bis 1.6.2012 doch die letzte Miete kann mit der Kaution berechnet werden. Ausserdem muss ich hier noch alles streichen usw. Ich weiß einfach nicht mehr weiter.

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One thought on “Ärger mit Amt wegen Umzug in neue Stadt, wegen Arbeitsaufnahme.

  1. Hallo, also wenn ich mir die Informationsseiten zum Thema Umzug bei einem neuen Arbeitsverhältnis so anschaue, dann ist es doch zumindest üblich dass die Arge die Umzugskosten übernimmt, wenn gewisse Voraussetzungen bestehen.

    Ist ein Umzug notwendig, muss der Agentur für Arbeit der Mietvertrag für die neue Wohnung vorgelegt werden sowie mindestens drei Kostenvoranschläge von Umzugsunternehmen. Das Arbeitsamt übernimmt nur die reinen Umzugskosten, also die Kosten für den Umzug von der alten in die neue Wohnung einschließlich des Be- und Entladens des Umzugsgutes. Das Packen der Kartons und der Abbau von Möbeln werden ebenso wenig übernommen wie die Kosten für Umzugskartons. Man sollte seinen Umzug also gut organisieren, damit so wenig zusätzliche Kosten wie möglich entstehen. Die Kosten für Renovierungsarbeiten und Mietkaution werden in Form eines zinslosen Darlehens gewährt.
    Quelle: Welche Umzugskosten bernimmt das Arbeitsamt?

    Recht hat die Frau wohl mit der Helferpauschale. Aber auch nicht zu 100 %
    Das Problem liegt wohl eher darin, dass man dich falsch beraten hat.
    Du hättest einen richtigen Antrag stellen müssen, schriftlich.
    Wäre dieser bewilligt worden, dann könnten diese Kosten erstattet werden:

    – Transportkosten (Mietwagen und Benzin)
    – Umzugskartons
    – Verpflegungsmehraufwand für private Umzugshelfer
    – Eine Pauschale für vertraglich festgelegte Renovierungsarbeiten

    Aber beachte: Grundsätzlich geht das Arbeitsamt davon aus, dass es dir möglich ist, deinen Umzug privat zu organisieren. Ist dies z. B. aus gesundheitlichen Gründen nicht realisierbar, kannst du gegen Vorlage eines entsprechenden Attests eine Möbelspedition beauftragen. Allerdings muss man wie geschildert vor der Genehmigung sowohl für das Umzugsunternehmen als auch für die Transportermiete mindestens drei Kostenvoranschläge einholen.

    Deine Vorgehensweise war aus Unwissenheit wohl falsch.
    Die sollte man dir aber nicht zur Last legen.
    Der richtige Weg wäre gewesen:

    1. Umzug durch das Arbeitsamt bewilligen
    2. Prüfen ob die neue Wohnung den Kriterien der Arge entspricht, wenn weitere Leistungen bezogen werden sollen
    3. Drei Kostenvoranschläge für die Transportermietkosten bzw. für ein Umzugsunternehmen einholen
    4. Alle Zusagen der Arge stets schriftlich bestätigen lassen.

    Da ja wohl alle in den Ämtern sich gegen dich verschworen haben, bleibt dir nur zuerst der Gang zum Amtsleiter und sollte das nichts helfen, Prozesskostenhilfe beantragen und klagen.

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