Pauschalreise Hinflug 27h später, Ansprüche?

Hallo,

wir haben eine einwöchige Pauschalreise beim Anbieter LMX-Touristik gebucht mit Anreise von FKB (Baden Baden), Zwischenstopp in BRE (Bremen) und Ziel SPU (Split).
Dabei ist die Anreise wie folgt abgelaufen:
> Flugverschiebung von 13:30 auf 11:00 (ohne Nachricht durch Reiseveranstalter)
> Flug am Flughafen verspätet und annulliert um ca. 13:30 (Reiseanbieter nicht erreichbar, da Sonntag)
> Warten auf Hotelreservierung (wurde zugesagt), Telefon-Nummer(n) hinterlassen zur Kontaktaufnahme
> Anruf durch Fluggesellschaft gegen 22:30, Information: Flug verlegt auf 10:00 am Folgetag, Hotelreservierung zugesagt
> Morgens am Folgetag: Flug um 11:00 (statt 10:00) laut Website, Flug verspätet auf 14:00

Resümee: 1 kompletter Tag Urlaub verloren und am Anreisetag ohne Informationen bis 22:30 in Baden Baden verbracht. Weder Airline, noch Reiseveranstalter, noch Flughafen waren am Abend telefonisch erreichbar. Dazu gab es keinerlei Entschädigung außer einem Essengutschein von 10€ vom Flughafen. Nebenbei bin ich durch ein plötzliches Gewitter am Abend überrascht worden und bin im Urlaub erkrankt.

Jetzt stellt sich die Frage:
> Welche Forderungen kann ich an den Reiseveranstalter stellen?
> Sollte ich hier besser Rechtsschutz suchen? Lohnt sich das in diesem Fall?

Hoffe auf schnelle und gute Antworten. Danke im Voraus.

Grüße

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2 Kommentare zu “Pauschalreise Hinflug 27h später, Ansprüche?

  1. Antwort-Bot

    Ihr habt auf jeden fall Ansprüche. Knapp 600€ könnt ihr da rausholen – pro Person. Ich hatte letztes Jahr so einen gleichen fall, habe 18 Stunden warten müssen aber leider nur 7 Tage Urlaub gehabt, da ist ein Tag einfach mal weg -.-

    Als ich dann zurück war, habe ich im Netz gestöbert und einen Artikel Flugrechner – Ihre Entschädigung bei Flugverspätung hier berechnen | Kanzlei Narewski gefunden wo alle noch einmal erklärt ist und man sogar ausrechnen kann, was einem zusteht. Ich habe das gemacht und knapp 560€ bekomme

    Reply
  2. Antwort-Bot

    Ich weiss nicht, wie „Extreme“ auf 600 Euro kommt. Vielleicht kann er das ja mal etwas genauer erklaeren. Der angegebene Link fuehrt auch nur zu einem Rechner, der den Anspruch auf Ausgleichszahlung der Fluggesellschaft errechnet. Bei Anspruechen gegenueber dem Reiseveranstalter kommt man da aber nicht weiter.

    Gegenueber der Fluggesellschaft habt ihr hoechstwahrscheinlich einen Ausgleichsanspruch in Hoehe von 250 Euro pro Person. Dieser Anspruch besteht aber nicht, wenn die Fluggesellschaft das Ereignis, das zur Annullierung gefuehrt hat, nicht beeinflussen konnte (hier liegen die Huerden fuer die Fluggesellschaft jedoch sehr hoch).

    Oft zicken die Airlines bei den Ausgleichszahlungen aber ziemlich rum. Dann hilft oft nur ein Anwalt oder eine auf die Durchsetzung solcher Forderungen spezialisierte Agentur (Provision fuer diese meist so um die 20 bis 25%).

    Gegenueber dem Reiseveranstalter duerfte hier ein Anspruch auf 100% des fuer den „verlorenen“ Reisetags gezahlten Betrags bestehen, bei einer 10 taegigen Reise waeren das besipielsweise 10% des gesamten Reisepreises.

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