Nepal – Touränderung wegen Flugausfall

Hallo Forumteilnehmer,
3 Leute haben bei einem deutschen Trekking Reiseveranstalter eine Tour in die Everest Region gebucht, welche die Besteigung eines 6500 m Berges beinhaltet. Der erste Teil der Reise (10 Tage) soll dabei der Akklimatisierung dienen und startet und endet in Lukla. Der zweite, 11-tägige Abschnitt der Tour, dient dann der eigentlichen Besteigung des Berges. Diese Tour ist mit einem Inlandsflug von Kathmandu nach Lukla (Flugplatz in der Everest Region) verbunden.

Wegen eines Wetterbedingten Flugausfalles (Flüge gehen dort nur auf Sichtflug) kann der Flug nach Lukla jedoch nicht stattfinden und auch für die nächsten Tage gibt es keine Garantie dass der Flug durchgeführt werden kann. Der Reiseveranstalter schlägt daraufhin in Absprache mit den Tourteilnehmern vor, per Jeep in die Everest Region zu fahren und von dort nach Lukla zu laufen. Da die Gruppe dann einige Tage später als vorgesehen in Lukla eintrifft, muß die ursprünglich geplante Variante für die Akklimatisierungstour entsprechend verkürzt werden. Dies wird von der Gruppe so akzeptiert. Nach Rückkehr in Kathmandu beschweren sich die 3 Tourteilnehmer beim Reiseveranstalter, dass ihnen diese Variante zu schwer war und ihnen Landschaftlich nicht gefallen hat. Sie verlangen deshalb vom Veranstalter Schadensersatz für die Nichteinhaltung des ursprünglich vorgesehenen Tourablaufs, da ihnen div. Details des ursprünglichen Tourprogramms (Orte, Ausblicke,….) vorenthalten blieben.

Jetzt die Frage. Gilt solch ein Flugausfall als „höhere Gewalt“ bzw. haben die drei ein begründetes Recht zur Klage?

Vielen Dank für die Antworten im Voraus



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2 thoughts on “Nepal – Touränderung wegen Flugausfall

  1. Sehr schwer zu sagen. Wenn ich das richtig verstanden habe, dass sind schlechte Wetterbedingungen keine höhere Gewalt, die Kosten hätten zurück gefordert werden können. Aber, die Fahrt per Jeep mit der anschließenden Fußroute wurde ja akzeptiert, ebenso die später geänderte Akklimatisierungstour.
    Ich glaube hier ist der Knackpunkt. Was man einmal akzeptiert, kann man später nicht wieder bemängeln.
    Ob jetzt zu 100% die Reisekosten bei Abbruch der Gruppe zugestanden hätten vermag ich nicht zu sagen, aber nachdem man sich „geeinigt“ hat, wenn auch irgendwie notgedrungen, ist eine weitere Mängelrüge wohl ausgeschlossen.

  2. Zitat:
    Im Auswärtigen Amt sah man die Lage nicht so dramatisch. „Grundsätzlich werden nur dann Reisewarnungen ausgesprochen, wenn mit einer akuten Gefahr für Leib und Leben gerechnet werden muss“, sagte eine Sprecherin. „Die Demonstrationen in den großen Städten richten sich aber nicht gegen Touristen.“ Zudem sei die Situation in beliebten Urlaubsregionen wie Hurghada, Marsa Alam und Scharm el-Scheich „weiterhin ruhig“. Deshalb belasse das Auswärtige Amt es derzeit bei einem sogenannten Reisehinweis, der aber permanent der Lage vor Ort angepasst werde.
    Zitat Ende.
    Quelle: Stand 29.01.11 morgenpost.de
    Ende März ist ja noch etwas weit weg.
    Vielleicht versuchen sie es mit Umbuchung.

    Umbuchung ist ja schön und gut, wenn sie was bringt.
    in meinem Fall ginge der Flug am Samstag 5.2 und Vtours läßt keine Stornierung zu, nur eine Umbuchung.
    Ich wäre dazu sofort bereit, auch etwas mehr zu bezahlen, alles kein Problem…
    Aber Vtours hat ein sehr stark eingeschränktes Angebot und nun gibt nichts mehr (ich suche seit gestern ständig) was zeitlich oder finanziell auch nur einigermaßen in den Rahmen passt. Und ich finde man kann nicht von mir verlangen, dass ich 800€ p.P. mehr für wesentlich weniger Leistung zu bezahlen. Natürlich haben sich die Preise für andere Reiseziele zufällig nahezu verdoppelt.
    Vtours zeigt sich da völlig uneinsichtig.
    Wie ist denn hier die Rechtslage?
    Kann man von mir verlangen, dass ich etwas buche, was ich gar nicht will?
    Ich wäre für ein paar Tips was ich noch tun kann dankbar.
    Verbraucherzentrale, auswärtiges Amt und 20 erfolglose Gespräche bringen mich nicht weiter und die Zeit läuft mir davon…

    Für Ägypten hat das Auswärtige Amt am Dienstag seinen Reisehinweis verschärft.

    Das Ministerium rät darin von Reisen in das Land nun „dringend“ ab. Wegen „der instabilen Lage“ gilt dies nun nicht nur für Großstädte sondern auch „ausdrücklich die Touristengebiete am Roten Meer“.

    Nach Ansicht des ADAC können wegen dieses Hinweises nun alle Ägypten-Reisen gekündigt werden.

    Quelle:

    Auswärtiges Amt: Verschärfter Reisehinweis für ganz Ägypten – Unternehmen – Wirtschaft – FAZ.NET

    Ja, diese Art von Problemen auftreten, während immer Cancelling für Konzert-Tickets oder Stornierung der Hotelreservierung, wie sie nie wieder unsere Voraus Geld für Buchung geschickt. Das letzte Mal, als wir in Deutschland waren, habe ich ein Hotel gebucht für eine Woche, indem Vorauszahlung aber ich schaffte es etwas billiger als früher einen zu finden, wenn Sie sich wegen Annullierung sie berechnen 50% und kehrt verbleibende Betrag.

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