Wer zahlt den Schaden am Ceranfeld? – und zwei weitere Fragen

Wer zahlt den Schaden am Ceranfeld? – und zwei weitere Fragen

Erstmal ein freundliches Hallo in die Runde 🙂

Ich bin durch Google auf dieses Forum gestossen und habe auch schon ein wenig gestöbert, aber zu meinem Problem gibt es noch keine konkrete Antwort (glaube ich jedenfalls).
Wir haben dieses Haus hier gemietet, mit Einbauküche. Ende des Monats ziehen wir aber wieder um und heute bekamen wir Post von unserer Vermieterin, dass wir bis zur Übergabe noch alle Türen und Wände säubern sollen und alle technischen Geräte bei evtl. Schäden reparieren lassen müssen. Nun ist es so, dass das Ceranfeld falsch eingebaut war, bzw. fehlte ein Schutz zwischen dem Ceranfeld und der darunterliegenden Schalterleiste (wo es zu den ganzen Kablen geht). Irgendwann ist mir mal was übergekocht, das Wasser lief über den Rand und in die ca. 10cm breite Ritze, so dass da drin was durchgeschmort ist. Seitdem geht die untere rechte Herdplatte nicht mehr.
Es ist aber eindeutig ein Einbaufehler und nicht meine Schuld, denn überkochen kann ja immer mal was, oder? Müssen wir das jetzt reparieren lassen? Oder ist das Sache der Vermieterin? Im Mietvertrag steht zwar, dass Kleinreparaturen bis 100,-€ pro Jahr zu Lasten des Mieters gehen, aber das ist ja kein Selbstverschulden. Zumal ich wegen dem Vorfall damals auch eine Firma kommen lassen musste, weil im ganzen Haus kein Strom mehr war. Die Rechnung in Höhe von ca. 85,-€ haben wir auch schon selbst gezahlt.

Ach ja: Was meint die gute Frau denn mit Reinigen der Wände??? Hier ist alles nur gestrichen, das kann man ja schlecht abwaschen *gg* Damit ist doch sicherlich das Entfernen von Spinnenweben und Staub gemeint, oder? Wir wohnen nicht mal zwei Jahre hier, da muss ich doch nicht das ganze Haus weißen, oder?

Und noch ein Punkt aus dem Einschreiben mit Rückschein *augenroll* : Bis zur Übergabe soll ich noch den kompletten Garten und die Wege vom Unkraut befreien. Ist ja eigentlich auch kein Ding, habe ich die ganze Zeit immer gemacht, nur im Moment ist es mir zu heiß. Vertrage die Hitze überhaupt nicht und kann darum nicht nach draußen. Doch das Zeug wächst ja trotzdem. Wenn ich das aber nicht mache, will die Vermieterin die vorzeitige Kündigung (2 Wochen vor der 3-monatigen Frist) nicht annehmen. Ist das rechtens?

Ich hoffe, hier kann mir jemand weiterhelfen, evtl. auch mit Paragraphen und/oder gerichtsurteilen, damit ich etwas vorzuweisen habe. Vielen Dank schon mal!!!



AnwaltOnline | Frag einen Anwalt

Ihre Rechtsfrage einem Anwalt stellen. Sie haben eine Rechtsfrage und möchten diese gern einem Anwalt vorstellen? Wir haben die Lösung für Sie.
In Kooperation mit AnwaltOnline können Sie über dieses Formular Ihre Rechtsfrage direkt an einen Anwalt senden. 

Ihr AnwaltOnline – Anwalt sagt Ihnen vorher, was Ihre Beratung kosten würde. Anders als bei anderen Anbietern können Sie Ihre Frage kostenlos und unverbindlich stellen – es fallen keinerlei Einstellgebühren an. Wenn Sie die Kosten nicht übernehmen wollen, sagen Sie einfach Bescheid. Auch wenn wir nichts mehr von Ihnen hören, kommt kein Auftrag zustande und fallen keine Kosten an. Vielmehr wird die Beauftragung erst wirksam, wenn Sie sich hierfür entscheiden und die veranschlagten Kosten überweisen. Bei AnwaltOnline haben Sie die volle Kostenkontrolle.





Ich habe die AGB und Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiert

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.