Stress mit Vermieter

      5 Kommentare zu Stress mit Vermieter

Stress mit Vermieter

Hallo,

ich befinde mich in folgender Situation. Ich habe ca. einen halben Monat in einer Wg gewohnt. Es wurde dabei kein schriftlicher Mietvertrag unterzeichnet und ich habe nach 1 Woche (ca.) dem Hauptmieter mitgeteilt, dass ich etwas anderes gefunden habe und zum Monatsende wieder ausziehe. Ich habe die volle Monatsmiete gezahlt. Nun verlangt der Hauptmieter der Wg eine weitere Nachzahlung mit der Begründung, es wären Kündigungsfristen einzuhalten. Hat er das Recht diese geltend zu machen?

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5 Kommentare zu “Stress mit Vermieter

  1. Helferlein

    Hallo, im Gründe hat er recht.
    Ein Mietvertrag kann auch mündlich abgeschlossen werden.
    Ist dies geschehen und man ist sich zumindest über die Eckdaten einig, so ist ein ganz normaler Mietvertrag zustande gekommen, der eben auch Kündigungsfristen beinhaltet.
    Also bedeutet das eigentlich, drei Monatsmieten.
    Wenn du das nichts möchtest, mal scharf nachdenken, was wirklich vereinbart wurde und wer das vielleicht bezeugen kann. Dies geht nämlich so aus deinem Beitrag nicht hervor.
    Das Helferlein

    Reply
  2. Anonymous

    Danke dir erstmal Helferlein.

    Nunja, das ganze war nicht so wirklich geregelt, ich kam fast mehr spontan dahin, nach telefonischer Zusage, dass ich dort verweilen dürfe. Auf das Angebot wurde ich über eine Website aufmerksam. Das ich in der Bewerbungsemail auf das Zimmer in meinen Bewerbungstext angegeben habe, dass ich solange bleibe, bis meine Arbeit erledigt ist oder eben bis ich was anderes gefunden habe hilft mir nicht weiter, oder?

    Weiterhin gibt es Unstimmigkeiten bzgl. des Einzug Zeitpunkts, er meinte, der 1. des Monats wäre vereinbart gewesen, ich habe aber klar gesagt, ich komme erst 2 Wochen später. Letztlich habe ich eingewilligt den ganzen Monat zu bezahlen, da ich nicht ewig dran rumdiskutieren wollte, aber jetzt verlangt er eben noch mehr.
    Außerdem seh ich es einfach nicht ein, Warmmiete für einen ganzen Monat gezahlt zu haben, aber nie heißes Wasser gehabt zu haben, weil es eben genau diese 2 Wochen lang kein Öl gab. Darüber hinaus musste ich einige Tage erst auf einer Matratze schlafen, da mein Zimmer weder gestrichen war, noch möbliert. Ich bekam später nur ein Bett zur Verfügung gestellt, was ich mit einem anderen Mitbewohner aber zusammengebaut habe. Gestrichen habe auch ein anderer Mitbewohner+ich. Der Vermieter hat nie einen Finger krumm gemacht.

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  3. Wolfgang

    Ein Vertrag kommt durch eine gegenseitige Willenserklärung zustande.
    Der Vermieter hat auf einer Webseite ein Angebot gemacht.
    Du hast ein Gegenangebot gemacht.
    Damit ist das erste Angebot hinfällig. Nun hat der Vermieter dein Angebot angenommen mit den von dir gemachten Einschränkungen, Änderungen des ersten Angebotes usw.
    Also ist der Vertrag meiner Meinung nach zu den von dir genannten Konditionen zustande gekommen.
    Das Helferlein hat es wohl so gemeint.
    Fakt ist nun, der Vermieter hält sich nicht an die Abmachung, an den Vertrag und fordert mehr als vereinbart wurde.
    Dabei gibt es aber immer einen Knackpunkt.
    Beide Seiten müssen sich darüber „in Klaren“ sein, was vereinbart wurde.

    Ich an deiner Stelle würde noch mal versuchen die Webseite / das Angebot zu suchen.
    Dann würde ich alles zusammen tragen, was vereinbart wurde, deine Bewerbungsmail noch mal durch kramen und daraus einen Brief formulieren in dem du angibst, was deiner Meinung nach vereinbart wurde und dass du deinen Teil der Vereinbarungen eingehalten hast, was natürlich auch passiert sein sollte.

    Das würde ich ihm dann so schreiben, und falls er etwas strittig findet, dann solle er dies bitte belegen.

    Gruß Wolfgang

    Reply
  4. letsget

    ich hoffe, dass es die Themen hier noch nicht gab.
    Wir haben ein ganz großes Problem mit unseren Vermieter.

    Nach der eingereichten Kündigung haben wir nur Stress mit Ihm.
    Anbei unsere Fragen (vielen Dank für die Hilfe):

    – Wir haben 2 Nachmieter gestellt und sie wurden abgelehnt mit der Begründung „Wir geben unserer Maklerin eine Chance“ – darf er das?
    – Der Vermieter sprich über Schäden in der Wohnung die nicht vorhanden sind – darf er das?
    – Wir bekommen Mietmahnung via E-Mail – ist das Rechtlich gesehen richtig?
    – Der Vermieter sagt, dass wir den Fußboden (Laminat) neu ersetzen müssen (normale gebrauch spuren). Wir wohnen dort seit 6 Jahren.
    – Der Vermieter verbietet uns die Wohnung im Internet zu Inserieren.

    Sollten einige der Sachen nicht Rechtlich richtig sein, darf ich hiermit fristlos Kündigen?

    Reply
  5. Helferlein

    Hallo letsget,
    die Sache mit den Nachmietern ist schnell geklärt.
    Bis auf wenige Sonderfälle hat der Mieter kein Recht darauf auszuziehen, nur weil er zwei Nachmieter gestellt hat.
    Der Vermieter entscheidet hier allein, wen er nimmt.
    Eine Ausnahme wäre, wenn das im Mietvertrag verhandelt worden wäre, also das Recht die Kündigungsfrist zu verkürzen, wenn man zwei Nachmieter stellt.
    Habt ihr die Wohnung normal und ohne „schutzwürdiges Interesse“ gekündigt?

    Also, der Vermieter darf bei einer normalen Wohnungskündigung eines normalen Mietvertrages die Nachmieter ablehnen.

    Natürlich darf der Vermieter Schäden ansprechen, selbst wenn sie gar nicht vorhanden sind.
    Eine Mietmahnung per Email ist zulässig. Er muss nicht mal mahnen, sondern kann nach zwei fehlenden Mieten sogar kündigen.
    Zur Frage des Bodens (Laminat) gibt es viele unterschiedliche Meinungen.
    Die Nutzungsdauer liegt bei 10 Jahren, also selbst wenn es keine normalen Gebrauchsspuren sind, so müsste nicht neu für als gelten.
    Ob eine Beschädigung oder Spuren des Gebrauches zu sehen sind, ist Ansichtssache, das kann man aus der Ferne nicht klären.
    Ein Verbot die Wohnung zu inserieren gibt es nicht.
    Er macht das aus einem bestimmten Grund.
    Ihm gelegene Nachmieter sollen nur über die Maklerin von der freien Wohnung erfahren, da diese sonst ihre Courtage eventuell nicht bekommt.

    Fristlos kündigen darfst du wegen keinem der Gründe, dazu bedarf es erheblich mehr.
    Das Helferlein

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