Schadenersatzforderung nach Auszug aus Altbauwohnung

Schadenersatzforderung nach Auszug aus Altbauwohnung

Habe im Oktober 2001 eine 106 qm Altbauwohung bezogen, diese hatte abgeschliffene Dielung drin, aber nicht wirklich schön. Man sah die alten schwarzen Streifen , die alten Öfen etc.. So haben wir Teppich verkleben lassen. Diesen Kleber haben wir nun kurz vor Auszug , am 28.03.09, durch eine Firma entfernen lassen.
Am 31.war die Übergabe, hierbei wurde durch den Vermieter protokollarisch festgehalten, dass der Boden geölt wurde und deshalb nicht abgenommen wird, vom Kleber steht nichts drin. Die Nachmieter standen schon mit Farbeimern vor der Tür. Diese haben sich bei de Vermieter beschwert einige Tage später, dass Es noch Klebereste gibt. daraufhin schrieb uns der Vermieter( sind Anwälte)einen bitterbösen Brief , mit der Maßgabe verschiedene Punkte des Protokolls, z. B. Fassade reinigen, weil unser Sohn sein Fahrrad dort abstellte, bis Fristsetzung zumm 22.04. nachzuarbeiten. Unsere Klebentfernungsfirma hat am Karfreitag den letzten Kleber entfernt und bei der abendlichen Abnahme wurde uns mitgeteilt, dass der Boden nicht abgnommen wird und sie jetzt eine Fachfirma betstellen, die abschleift und die verschwundene Versiegelung wieder aaufbringt. Das sollen wir nun bezahlen und die Mietminderung der Nachmieter ebenfalls und wahrscheinlich noch ihre Streichung, da sie ja schon gestrichen haben und es staubt. Vermieter hat Kaution.

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One thought on “Schadenersatzforderung nach Auszug aus Altbauwohnung

  1. Sofern eine Firma mit der Beseitigung des Teppichs und des aufgetragenen Klebers beauftragt wurde, so sind sie dennoch erster Ansprechpartner des Vermieters. Die Frage ist, ob wirklich noch Klebereste vorhanden sind. In diesem Fall würde der Vermieter sich an sie wenden und sie sich dann an die beauftragte Firma.
    Was sagt die Firma zu den Vorwürfen, es sei noch Kleber vorhanden, wo sie doch abermals vor Ort waren?

    Das Amtsgericht Steinfurt Az. 4C 168/05 hat für Parkettböden eine mittlere Nutzungsdauer von 12/5 Jahren festgelegt. Demnach ist bei ihnen die Nutzungsdauer zwar noch nicht abgelaufen, wohl aber erheblich verstrichen, so dass maximal eine anteilige Kostenübernahme in Frage käme.

    Zwar kann das Abschleifen und Versiegeln von Parkettböden dem Mieter im Rahmen der Schönheitsreparaturen noch durch eine Klausel im Formularmietvertrag auferlegt werden, dies gilt aber nur, wenn der Boden nicht durch einen vertragswidrigen Gebrauch beschädigt bzw. instandsetzungsbedürftig ist.

    Es wäre also zu klären, ob die damalige Verlegung des Teppichs seitens des Vermieters genehmigt wurde.

    Schon jetzt ist abzusehen, dass ihnen zu raten ist, einen Anwalt mit der Interessenvertretung zu beauftragen.

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